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„Kohli“ von starkem Namensvetter gestoppt

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14.07.2021|15:03 Uhr|von Björn Walter
„Kohli“ von starkem Namensvetter gestoppt

Sehr lange gut gespielt, aber dennoch raus aus dem Titelrennen. Philipp Kohlschreiber musste sich seinem Vornamensvetter Filip Krajinovic am Mittwoch im Achtelfinale von Hamburg mit 5:7, 6:4, 3:6 geschlagen geben.

„Kohli“ konnte zwar über weite Strecken an die starke Leistung seines Auftakterfolgs gegen Jaume Munar anknüpfen, der fast fehlerfreie Serbe auf der anderen Seite des Netzes war heute allerdings insgesamt zu stark für den DTB-Routinier. Krajinovic unterliefen in Durchgang eins bei 14 Gewinnschlägen nur zwei Unforced Errors – eine Wahnsinnsquote!

Kohlschreiber kann Comeback in Satz zwei nicht krönen

Dennoch konnte der 37-jährige Lokalmatador das Match lange ausgeglichen gestalten. Je näher die Entscheidung in Satz eins rückte, desto größer wurde allerdings der Druck auf Kohlschreibers Aufschlag. Weil nur 59 Prozent seiner Ersten im Feld landeten, kam Krajinovic bereits beim Stand von 2:3 zu Breakchancen. Beim Aufschlag gegen den Satzverlust des Deutschen schlug der Weltranglisten-44. dann eiskalt zu. Ein schöner Rückhand-Volley war der Schlusspunkt unter diesem starken Durchgang.

Doch der Paris-Bercy-Finalist von 2017 hatte den Sieg noch lange nicht sicher. Kohlschreiber suchte im zweiten Satz noch häufiger den Weg ans Netz, um die Punkte schneller abzuschließen und den Serben vor neue Aufgaben zu stellen. Der Erfolg gab im Recht. Nach dem Break zum 5:4 servierte die ehemalige Nummer 16 der Welt sicher aus.

Möglicher Kracher gegen Tsitsipas geplatzt

Den möglichen Viertelfinal-Kracher gegen den Topgesetzten Griechen Stefanos Tsitsipas wird es dennoch nicht geben – zumindest nicht mit der Beteiligung von Philipp Kohlschreiber. Nach dem frühen Break zum 0:2 im Entscheidungssatz lief nicht mehr viel zusammen beim achtfachen ATP-Champion. Krajinovic nahm „Kohli“ noch ein weiteres Mal das Service ab und zog letztendlich ungefährdet in die Runde der letzten acht ein. Nur beim Ausservieren tat sich der 29-Jährige noch mal schwer. Im zweiten Anlauf machte die Nummer sechs der Setzliste dann aber mit seinem fünften Matchball den Deckel drauf. 

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(Bild (c) IMAGO/ Metelmann)

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Björn Walter
am 14.07.2021 gepostet von:
Björn Walter
Redakteur
Schlägt aus dem zweiten Stock auf, kennt gute Beinarbeit jedoch nur vom Hörensagen. Tennis-Allzweckwaffe mit Herz für amüsante Geschichten abseits des Centercourts. In Redaktionskreisen als Ein-Mann-La-Ola-Welle für Rafael Nadal erprobt. Auch aktiv mit Laufschuhen und Rennrad.

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