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Pütz besiegt seinen Olympia-Partner in irrem Doppel-Endspiel

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18.07.2021|12:50 Uhr|von Maximilian Bohne
Pütz besiegt seinen Olympia-Partner in irrem Doppel-Endspiel

Es war das "deutsche Traumfinale" an einem perfekten Tennistag in Hamburg. Das olympische Team Kevin Krawietz und Tim Pütz stand auf dem Court - wenn auch auf unterschiedlichen Seiten des Netzes. Am Ende triumphierte Pütz mit seinem Partner Michael Venus mit 6:3, 6 (3):7, 10:8. 

Pütz/Venus erwischen den besseren Start

Nicht nur aus deutscher Sicht, auch mit Blick auf das Draw war es das perfekte Finale. Die Nummer eins der Setzliste (Krawietz/Tecau) gegen die Nummer zwei (Pütz/Venus). Letztere erwischten vor einer gut gelaunten Kulisse im Stadion am Rothenbaum den besseren Auftakt. Schon im dritten Spiel gelang nach einer Reihe guter Returns das Break zum 2:1. 

Den einzigen Breakball bei Entscheidungspunkt wehrte die deutsch/neuseeländische Paarung souverän ab und nutzten wenig später einen eigenen Breakball, um auf 6:3 davonzuziehen. Und Pütz und Venus blieben das bessere Team. Per Volley- und Passierball-Winnern sorgte Pütz für drei Breakbälle bei 2:1-Führung, Venus verwandelte mit einem krachenden Return-Winner. Nur zwei Spiele später legten die beiden sogar noch ein weiteres Break nach und zogen auf 5:1 davon.

Krawietz/Tecau starten irre Aufholjagd

Doch mit dem Rücken zur Wand drehten Krawietz und Tecau, zur hellen Begeisterung des Publikums, nun so richtig auf. Break zum 2:5, 3:5, Break zum 4:5. Plötzlich war alles wieder offen. Bei Aufschlag Tecau gelang es Pütz/Venus aber nun, sich einen Break- und damit Matchball zu erarbeiten. Doch Krawietz blieb am Netz cool und verwandelte per Volley zum 5:5. Im einem fast perfekt gespielten Tiebreak gelang dann sogar die Krönung und mit 7:3 erzwangen Krawietz und Tecau den Entscheidungsdurchgang. 

Der Matchtiebreak wurde eine nervenaufreibende Angelegenheit. Beide Parteien nahmen sich nichts, eine echte Führung wollte sich lange für keine Seite ergeben. Schließlich waren es Pütz und Venus, die nach dem 6:6 mit drei Punkten in Serie auf 9:6 davonzogen. Dieses Mal ließen sie sich die Butter auch nicht mehr vom Brot nehmen und verwandelten zum 6:3, 6 (3):7, 10:8.  

Für Pütz ist es nach den Titeln in Estoril und Lyon (mit Hugo Nys) bereits der dritte Turniersieg der Saison und sein fünfter insgesamt. In der Doppel-Weltrangliste klettert der Frankfurter auf Platz 33 und erreicht damit ein neues Karriere-Hoch. 

Tokio-Flieger geht am Montag 

Schon ab Montag heißt es dann "Krapütz", dann geht der Flieger nach Tokio. Schon nach dem Halbfinale witzelte Krawietz, "der, der verliert, wird sich sicher ein paar Sprüche anhören müssen." Bis das Doppelturnier am Samstag, den 24. Juli dann losgeht, dürften sich die Wogen aber wieder geglättet haben. 

Von Maximilian Bohne aus Hamburg.

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(Bild © IMAGO / Baering)

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Maximilian Bohne
am 18.07.2021 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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