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Trotz F├╝hrung in Satz 3 - Struff verliert zum Auftakt beim Kanada Masters

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09.08.2021|22:25 Uhr|von Henrike Maas
Trotz F├╝hrung in Satz 3 - Struff verliert zum Auftakt beim Kanada Masters

Jan-Lennard Struff ist in der ersten Runde des Masters in Toronto ausgeschieden. Der 31-Jährige unterlag dem Italiener Fabio Fognini mit 7:6 (2), 2:6, 4:6. Damit ist kein einziger deutscher Herr im Einzel in der zweiten Runde.

Struff dreht ersten Satz

Das Losglück war Jan-Lennard Struff, wie schon öfter in seiner Karriere, auch in Kanada nicht wirklich hold. Fognini in der ersten Runde ist eine denkbar undankbare Aufgabe. Da half es Struff zunächst auch wenig, dass er ziemlich verhalten in das Match startete und sogar keinen Rhythmus fand. Auch den ersten Aufschlag hatte der gebürtige Warsteiner noch in der Umkleide gelassen und rettete sich nur durch seine Variabilität durch die Spiele. Das ging bis zum 4-beide gut, ehe Struff dann aber den Faden verlor. Mit einem Doppelfehler schenkte er Fognini die Breakchance und gab mit einem weiteren Fehler im nächsten Ballwechsel das Spiel dann auch tatsächlich ab. Eine ziemlich ungünstige Lage für "Struffi", denn Fabio Fognini hatte bis zu dem Zeitpunkt nicht den Hauch von Unsicherheit bei eigenem Aufschlag gezeigt. 

Was nicht ist, kann ja noch werden, dachte sich nun aber der Italiener und gab das frisch gewonnene Break postwendend wieder ab. Was auch an Jan-Lennard Struff lag, der nun gehörigen Druck machte. So endete der Satz im Tiebreak, in dem der Deutsche die Führung übernahm und mit einem feinen Serve-and-Volley-Punkt 7:2 für sich entschied.

Leistungseinbruch des Deutschen

Danach war bei Struff aber erst mal nichts mehr fein. Anstatt den Schwung aus dem Tiebreak mitzunehmen, ging der 31-Jährige mal kurz in die Konzentrationspause und kassierte zu Beginn von Satz zwei das Break zum 0:2-Rückstand. Diesmal zeigte sich Fabio Fognini dann auch nicht mehr so freigiebig und verteidigte den Vorsprung unter Abwehr von fünf Rebreak-Chancen. Nichts konnte der Italiener auf einmal falsch machen und er erhöhte die Führung um ein weiteres Break zum 4:0. Erst dann konnte Jan-Lennard Struff den Lauf seines Gegners stoppen und sich eines der verlorenen Spiele wieder zurückholen. Mehr als Ergebniskosmetik war für "Struffi" damit aber nicht drin. Nach wie vor noch ziemlich von der Rolle kassierte er ein deutliches 2:6 und musste, anstatt unter die Dusche zu springen, in den dritten Satz gehen. Besonders ärgerlich für den Deutschen, Fabio Fognini spielte eigentlich nicht sein bestes Tennis. Der 34-Jährige hatte sich nach dem Rebreak von Struff den Blutdruck messen lassen und wirkte etwas platt. Trotzdem hatte er sich so deutlich gegenüber Struff behaupten können, was vor allem an der massiven Schützenhilfe des Deutschen lag. 

Scheinbar nur ein kurzes Aufbäumen des Italieners. Nach einem soliden Spiel zum Auftakt gab Fabio Fognini sein nächstes Servicegame an  Jan-Lennard Struff ab. Der musste den Vorsprung nun einfach nur noch halten und ins Ziel retten. Doch Struff erwischt nach dem kurzen Zwischenhoch erneut eine schwache Phase. Fognini breakte nach einem langen Spiel zum 4-beide, hielt anschließend zum 5:4 und konnte dann seinen ersten Matchball nutzen, um Struff das Match mit einem weiteren Break doch noch abzunehmen. In der nächsten Runde geht es für den 34-Jährigen nun gegen Andrey Rublev.

Vier Deutsche im Doppel unterwegs

Nach der Niederlage im Einzel kann Jan-Lennard Struff nun nur noch auf das Doppel hoffen. Dort tritt er gemeinsam mit dem Kroaten Marin Cilic an. Die beiden Treffen in der ersten Runde auf Andreas Mies und den Kasachen Andrey Golubev. Mies, der nach einer Knieverletzung seine Rückkehr auf die Tour feiert, ist sonst der Partner von Kevin Krawietz. Doch Krawietz hat sich nach Mies' verletzungsbedingtem Ausscheiden für dieses Jahr mit Horia Tecau zusammengetan. Das deutsch-rumänische Duo ist dabei sehr erfolgreich, haben gemeinsam in Halle gewonnen, und wollen die Saison auf jeden Fall zusammen beenden. Krawietz / Tecau sind in Toronto an Nummer vier gesetzt und haben in der ersten Runde ein Freilos. Der vierte Deutsche im Doppel-Bunde ist Tim Pütz. Der 33-Jährige spielt an der Seite von Michael Venus (Neuseeland) in der ersten Runde gegen die beiden Belgier Sander Gille und Joran Vliegen. Pütz/Venus sind an Nummer sieben gesetzt. 

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(Bild © IMAGO/ Agencia EFE /Juan Ignacio Roncoroni

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Henrike Maas
am 09.08.2021 gepostet von:
Henrike Maas
Redakteur
Henrike hat ihre Liebe zum Tennis erst sp├Ąter entdeckt, ist seitdem aber sowohl auf und neben dem Court immer dabei. In den Bereichen Technik, Taktik und Ausr├╝stung etwas detailverliebt, kann man mit ihr ├╝ber alles rund um die gelbe Filzkugel reden.

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