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Krawietz/Tecau nach Achterbahn-Match im Viertelfinale

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12.08.2021|12:00 Uhr|von Henrike Maas
Krawietz/Tecau nach Achterbahn-Match im Viertelfinale

Kevin Krawietz und Horia Tecau haben das Viertelfinale beim Kanada Masters in Toronto erreicht. Das deutsch-rumänische Duo besiegte in einem Achterbahnmatch die beiden Österreicher Oliver Marach und Philipp Oswald mit 6:2, 1:6, 12:10. 

Wilde Fahrt mit spannenden Ballwechseln

Schon vor dem ersten Ballwechsel hatte man auf dem Grandstand mit einem engen Schlagabtausch rechnen können. Bringen es die vier Doppelspezialisten Krawietz, Tecau, Marach und Oswald doch auf bisher insgesamt auf 76 Doppeltitel, davon fünf Grand Slams und einmal die ATP Finals. Sie verstehen also ihr Geschäft und wollten auch in diesem Duell dem Motto "Im Doppel ist immer was los" alle Ehre machen.

Den besseren Start erwischten dabei Kevin Krawietz und Horia Tecau. Bärenstark bei den eigenen Spielen übernahmen die Halle-Champions früh die Kontrolle. Kam der erste Aufschlag, machte das deutsch-rumänische Duo zu 100 Prozent den Punkt und blieb auch bei zweitem Aufschlag stabil. Da boten Marach und Oswald deutlich mehr Angriffspunkte, was sich nach gut 30 Minuten Spielzeit dann auch folgerichtig in der 6:2-Führung für Kevin Krawietz und Horia Tecau niederschlug. 

Dann war allerdings erstmal Schluss mit der Einbahnstraße in Richtung des an Nummer vier gesetzten Doppels. Die zuvor noch so gute Aufschlagleistung ging in den Keller, während sich Oliver Marach und Philipp Oswald immer mehr stabilisierten. Das führte dazu, dass sich der Spieß nun umdrehte und die beiden Österreicher die Kontrolle übernahmen. Wie zuvor Krawietz und Tecau preschten sie nun nach vorne und glichen verdient mit 6:1 aus. 

Nun musste der Matchtiebreak entscheiden und der geriet den beiden Teams zum Wechselbad der Gefühle. In einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit vielen spannenden Ballwechseln gaben beide Teams alles, um ins Viertelfinale zu kommen. Führten Krawietz und Tecau zunächst mit 5:1, kamen Marach und Oswald auf 6-beide ran, wehrten auf dem Weg zum 10-beide noch vier Matchbälle ab, eben sich Kevin Krawietz und Horia Tecau dann doch knapp mit 12:10 durchsetzen konnten. Die beiden treffen im Viertelfinale nun entweder auf Aslan Karatsev und Dusan Lajovic oder die an fünf gesetzten Doppelspezialisten Lukas Kubot und Marcelo Melo. 

Auch Andreas Mies weiter - Struff und Pütz raus

Neben Kevin Krawietz ist auch Andreas Mies in Toronto noch im Rennen. Mies steht nach einem ebenfalls engen Auftaktsieg an der Seite von Andrey Golubev im AchtelfinaleMies steht nach einem ebenfalls engen Auftaktsieg an der Seite von Andrey Golubev im Achtelfinale und trifft dort auf Rajeev Ram und Joe Salisbury, das an drei gesetzte Doppel. 

Krawietz und Mies, die sonst ein Doppel bilden, spielen derzeit nicht zusammen, da Mies aufgrund einer Knie-OP mehrere Monate ausfiel. In der Zeit hatte sich Krawietz dann mit Horia Tecau zusammengetan. Da die beiden sehr erfolgreich sind, im Race zu den ATP Finals stehen die beiden derzeit auf Rang 7 und wären somit dabei, wollen sie die Saison auch gemeinsam beenden. Für 2022 ist dann aber wieder Team "Kramies" angesagt. 

Jan-Lennard Struff, der mit Marin Cilic in Toronto im Doppel an den Start ging, und Tim Pütz, der mit Michael Venus ein Team bildet, sind in der ersten Runde der Doppelkonkurrenz bereits ausgeschieden. 

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(Bild © IMAGO/ GEPA pictures / Patrick Steiner) 

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Henrike Maas
am 12.08.2021 gepostet von:
Henrike Maas
Redakteur
Henrike hat ihre Liebe zum Tennis erst später entdeckt, ist seitdem aber sowohl auf und neben dem Court immer dabei. In den Bereichen Technik, Taktik und Ausrüstung etwas detailverliebt, kann man mit ihr über alles rund um die gelbe Filzkugel reden.

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