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Zverev droht früh der Nadal-Schreck

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15.08.2021|13:00 Uhr|von Henrike Maas
Zverev droht früh der Nadal-Schreck

Der Weg zu den US Open befindet sich auf der Zielgeraden. Das Masters in Toronto ist noch nicht ganz um, da steht auch schon das Masters in Cincinnati vor der Tür. Die Western & Southern Open sind das letzte große Event, bevor es zum vierten und finalen Grand Slam des Jahres geht. Die letzte Chance also, um sich auf großer Bühne dafür bereit zu machen. Dabei müssen die Veranstalter auf die "Big 3" verzichten. Novak Djokovic, Rafael Nadal und Roger Federer legen eine Pause ein, verletzungsbedingt oder um den Körper zu schonen. 

Wieder auf die Tour zurückkehren wird hingegen Alexander Zverev. Der Goldmedaillengewinner von Tokio hatte seinen Start beim Masters in Toronto abgesagt, um sich nach den Olympischen Spielen erst mal zu erholen. Nun will der 24-Jährige aber noch ein wenig Matchpraxis sammeln, bevor es zu den US Open geht. Dort kam Zverev letztes Jahr bis ins Finale, ehe er in einem dramatischen 5-Satz-Krimi gegen Dominic Thiem verlor. 

Siebter Anlauf für Zverev

Der Deutsche ist in Cincinnati an Nummer 3 gesetzt und hat wie alle Spieler der Top 8 für die erste Runde ein Freilos. Danach könnte er auf den Südafrikaner Lloyd Harris treffen, der beim ATP-Turnier in Washington Rafael Nadal in drei Sätzen bezwungen hat. Harris spielt in der ersten Runde gegen einen Qualifikanten. Doch egal, wen Alexander Zverev am Ende als Gegner haben wird, der größte Feind des 24-Jährigen scheint eh das Turnier selbst zu sein. Sechs Mal stand er in Cincinnati bisher im Hauptfeld und sechs Mal durfte er direkt nach dem ersten Match seine Tasche packen. Sollte Zverev diesmal den ersten Sieg einfahren, könnte im Anschluss ein Duell mit dem Belgier David Goffin warten. Goffin ist an Nummer 15 gesetzt und stand 2019 im Finale, hat aber seit dem ATP-Turnier in Halle verletzungsbedingt kein Match mehr bestritten. 

In Zverevs Hälfte des Draws befindet sich mit Stefanos Tsitsipas auch die Nummer 2 der Setzliste. Der Grieche, der beim Masters in Toronto im Halbfinale Reilly Opelka unterlagder beim Masters in Toronto im Halbfinale Reilly Opelka unterlag, trifft in seiner ersten Runde entweder auf den US-Amerikaner Sebastian Korda oder auf den Serben Laslo Djere. Der erste gesetzte Gegner des Griechen wäre der Chilene Cristian Garin, der sich an Nummer 16 der Setzliste befindet. Garin startet gegen einen Qualifikanten. Ebenfalls in der Hälfte von Zverev und Tsitsipas sind u.a. Matteo Berrettini (#5) und Casper Ruud (#8).

Medvedev führt das Feld an

Die Nummer eins in Cincinnati ist Daniil Medvedev, der in Toronto das Finale bestreitetder in Toronto das Finale bestreitet. Er und sein Landsmann Andrey Rublev (#4) sind die beiden Top-Gesetzten der oberen Hälfte. Medvedev bekommt es in seinem Auftaktmatch mit einer der beiden Wildcards Brandon Nakashima oder Mackenzie McDonald zu tun. Besonders Nakashima könnte dabei eine unangenehme erste Runde werden. Der US-Amerikaner kommt mit viel Selbstvertrauen angereist, hat er doch in Los Cabos und anschließend in Atlanta das Finale erreichen können. Aber auch Rublev bekommt direkt einen Brocken aufgetischt. Für den 23-Jährigen geht in seiner ersten Partie entweder gegen seinen Landsmann Aslan Karatsev oder den Kroaten Marin Cilic. Erster gesetzter Gegner für Rublev wäre dann der Australier Alex De Minaur (#14). Daniil Medvedev hätte als ersten gesetzten Gegner Robert Bautista Agut (#13) vor der Brust. Bautista Agut startet in einem der Popcorn-Matches von Runde eins gegen Grigor Dimitrov ins Turnier. 

Neben Medvedev und Rublev sind u.a. noch Pablo Carreno Busta (#7) und Denis Shapovalov (#6) in der oberen Hälfte zu finden. Carreno Busta könnte in Runde zwei auf Jan-Lennard Struff treffen, der in dafür zum Auftakt aber erst mal John Millman besiegen muss. Struff ist neben Alexander Zverev der einzige Deutsche, der sicher im Hauptfeld dabei ist. Die beiden könnten noch durch Dominik Koepfer verstärkt werden, der im Finale der Qualifikation steht. Dort trifft er auf den US-Amerikaner Marcos Giron.

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(Bild © IMAGO/ GEPA pictures / Christian Walgram

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Henrike Maas
am 15.08.2021 gepostet von:
Henrike Maas
Redakteur
Henrike hat ihre Liebe zum Tennis erst später entdeckt, ist seitdem aber sowohl auf und neben dem Court immer dabei. In den Bereichen Technik, Taktik und Ausrüstung etwas detailverliebt, kann man mit ihr über alles rund um die gelbe Filzkugel reden.

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