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"Mag es, mit Tennis zu gewinnen" - Zverev schaltet sich in "Toiletten-Gate" ein

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01.09.2021|10:05 Uhr|von Ronald Tenbusch
"Mag es, mit Tennis zu gewinnen" - Zverev schaltet sich in "Toiletten-Gate" ein

Eigentlich gab es für Alexander Zverev nach seinem souveränen 6:4, 7:5, 6:2-Sieg gegen Sam Querrey zum Auftakt der US Open wenig Grund zur Aufregung. Zu klar und deutlich hatte sich der Deutsche in seinem Erstrundenmatch präsentiert. Das meist diskutierte Thema der ersten Tage von Flushing Meadows, die ausgiebige Toiletten-Pause von Stefanos Tsitsipas im Match gegen Andy Murray, lässt allerdings auch bei "Sascha" den Blutdruck ansteigen.

Angesprochen auf die umstrittene Aktion des Griechen machte Zverev seine Position klar. "Ich mag es, mit Tennis zu gewinnen und mit Tennis zu verlieren. Manche Spieler halt nicht", sagte der DTB-Profi auf der Pressekonferenz nach seinem Auftaktsieg. Tsitsipas hatte vor dem entscheidenden fünften Durchgang gegen Murray eine sehr lange Pause genommen und verschwand in den Katakomben.

"Gibt so etwas wie eine ungeschriebene Regel"

Anschließend kam er zurück und entschied den Fünfsatz-Krimi für sich. Murray zeigte sich schon während des Matches verärgert und schoss auch nach dem Match gegen das Verhalten des Griechen. Tsitsipas aber war sich keiner Schuld bewusst: "Ich denke nicht, dass ich die Regeln gebrochen habe. Solange ich mich an das Reglement und daran halte, was die ATP als fair vorgibt, ist alles gut", so der Weltranglisten-Dritte.

Das sieht Zverev anders und daraus macht er in New York auch kein Geheimnis. "Man darf das machen, aber es gibt so etwas wie eine ungeschriebene Regel", so der Olympiasieger, der beim Masters in Cincinnati selbst erfahren musste, was ein Toiletten-Besuch von Tsitsipas während des Spiels bedeutet. Der 23-Jährige war während des Halbfinalmatches gegen Zverev ebenfalls für mehrere Minuten im Innenraum verschwunden.

"Als er vom Platz heruntergegangen ist, hab ich direkt gesagt, das wird mindestens zehn Minuten dauern. Ich war knapp dran. Es waren neun Minuten", so Zverev, für den es im Endspiel der US Open theoretisch zum Duell mit Tsitsipas kommen könnte. Sollte sein Gegner dann erneut zu seinem "Pausen-Trick" greifen, hat sich "Sascha" bereits einen Plan zurechtgelegt: "Das nächste Mal, wenn ich gegen ihn spiele und er auf die Toilette geht, gehe ich auch auf die Toilette und komme nach ihm zurück."

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(Bilder (c) imago images / Montage)

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Ronald Tenbusch
am 01.09.2021 gepostet von:
Ronald Tenbusch
Redakteur
Wackelige Schläge auf dem Court, punktgenaue Texte im Web. Holte sich bei einem Schüttler-Match in Melbourne den Sonnenbrand seines Lebens. Hat dank des Sportjournalismus die Welt gesehen. Vermisst Tommy Haas' einhändige Rückhand.

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