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Tsitsipas stürmt in Runde 3 - und liefert neuen Diskussions-Stoff

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02.09.2021|10:00 Uhr|von Ronald Tenbusch
Tsitsipas stürmt in Runde 3 - und liefert neuen Diskussions-Stoff

Sportlich läuft es für Stefanos Tsitsipas bei den US Open weiter rund. Nach seinem Auftaktsieg gegen Andy Murray schaffte der Grieche in der 2. Runde einen letztlich ungefährdeten 6:3, 6:4, 6:7(4), 6:0-Erfolg gegen den Franzosen Adrian Mannarino. Dabei ließ er sich auch vom Wetter-Chaos vor dem Stadion nicht beirren. Für Diskussionsstoff sorgte die Nummer drei der Welt aber nicht nur mit Weltklasse-Tennis, sondern erneut auch mit seinem Verhalten zwischen den Sätzen.

53 Winner, 27 Asse, nicht ein verlorenes Aufschlagspiel - die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Mit großer Überlegenheit ist "Tsitsi" in die dritte Runde von Flushing Meadows eingezogen. Während Mannarino in den beiden ersten Sätzen noch mithalten konnte und den dritten Durchgang im Tiebreak sogar für sich entscheiden konnte, machte Tsitsipas spätestens im vierten Satz kurzen Prozess mit seinem Gegenüber.

Außerhalb des Arthur-Ashe-Stadions überschwemmte derweil ein schwerer Sturm das Gelände des Billie Jean King National Tennis Center. Der Wind und der Regen waren so stark, dass nicht einmal mehr im ebenfalls überdachten Louis Armstrong Stadium gespielt werden konnte. "Ich konnte den Regen hören. Zuerst dachte ich, es sei das Publikum", so Tsitsipas: "Dann habe ich gemerkt, dass es nicht das Publikum war, sondern der Regen. Von dort oben kam einfach eine Menge Lärm." 

Tsitsipas erneut mit langer Pause

Letztlich ließ sich der French-Open-Finalist aber weder vom Wetter, noch vom Verlust des dritten Satzes beirren. Ein Grund könnte die ausgiebige Pause gewesen sein, die sich Tsitsipas vor dem vierten Durchgang gönnte. Erneut verließ er den Court für gut acht Minuten. "Ich habe mich umgezogen, war total durchnässt. Ich musste raus und mich umziehen", so der 23-Jährige nach dem Match zur Begründung.

In den vergangenen Tagen und Wochen hatte es immer wieder Kritik an den langen "Toiletten-Pausen" des Griechen gegeben - unter anderem von Alexander Zverev und Andy Murray, der in Runde eins in fünf Sätzen an Tsitsipas scheiterte. Teile der New Yorker Zuschauer scheinen den Ärger der Spieler nachvollziehen zu können. Sie buhten Tsitsipas, der bislang stets ein Publikumsliebling war, bei der Rückkehr auf den Platz aus.

Tsitsipas versuchte anschließend, die Wogen zu glätten: "Ich habe nichts falsch gemacht, also verstehe ich es nicht. Die Leute lieben den Sport, sie kommen, um Tennis zu sehen", sagte er: "Ich habe nichts gegen sie. Ich liebe die Fans." In Runde drei trifft er nun auf Carlos Alcaraz, der zuvor Arthur Rinderknech mit 7:6 (8:6), 4:6, 6:1 und 6:4 bezwingen konnte.

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(Bild (c) imago images)

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Ronald Tenbusch
am 02.09.2021 gepostet von:
Ronald Tenbusch
Redakteur
Wackelige Schläge auf dem Court, punktgenaue Texte im Web. Holte sich bei einem Schüttler-Match in Melbourne den Sonnenbrand seines Lebens. Hat dank des Sportjournalismus die Welt gesehen. Vermisst Tommy Haas' einhändige Rückhand.

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