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Olympiasiegerin raus! Wunder-Mädchen schreibt Wunder-Märchen

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08.09.2021|19:35 Uhr|von Adrian Rehling
Olympiasiegerin raus! Wunder-Mädchen schreibt Wunder-Märchen

EMMA! RADUCANU! Die 19-jährige schreibt ihre sensationelle Erfolgsgeschichte fort. Im Viertelfinale der US Open besiegt die 19-jährige Britin Belinda Bencic hochverdient mit 6:3, 6:4.

Der Start in die Partie hätte für die Schweizerin perfekter kaum laufen können: Bencic holte sich direkt das Break zum 1:0. Für Raducanu allerdings überhaupt kein Grund zur Sorge, startete sie im Achtelfinale gegen Shelby Rogers doch auch mit einem 0:2 - um sich dann zwölf der folgenden 13 Spiele zu sichern. Gegen Bencic sollte es ähnlich laufen.

Raducanu servierte ab dem 2:3-Rückstand deutlich aggressiver, war Bencic nun immer wieder einen Schritt voraus. Die Folge: Sie nutzte ihren zweiten Breakball beziehungsweise wurde von der Schweizerin dank ihres Rückhand-Fehlers dazu eingeladen. Das 3:3 nach 24 Minuten. In der Folge war es die 19-Jährige, die das Tempo bestimmte. So auch beim 4:3 und Einstand, als Raducanu einen Weltklasse-Ballwechsel mit einem Vorhand-Longline-Winner abschloss. Die Britin mit der Faust - und direkt danach mit einem Vorhand-Winner zum Break hinterher. Auch beim Aufschlag zeigte sie sich abgeklärt, servierte direkt mit dem ersten Satzball aus.

Raducanu klettert um (mindestens) 99 Positionen

Im zweiten Durchgang hätte es ähnlich verlaufen können wie im ersten Satz. Erneut hatte Bencic insgesamt drei Möglichkeiten, um mit 2:0 in Führung zu gehen. Doch Raducanu wehrte diese Breakbälle mit einem je einem Rückhand-, Vorhand- und Service-Winner bravourös ab. Wenig später schlug sie dann selbst eiskalt zu - oder besser gesagt: Es erledigte erneut Bencic für sie. Bei 2:2 und 15:40 servierte die Schweizerin bereits ihren vierten Doppelfehler.

Raducanu eilte dem Sieg entgegen, weil sie auf alles, was Belinda Bencic anstellte, immer wieder die perfekte Antwort fand. Eine bis zum 4:2 im zweiten Satz wirklich nahezu perfekte Vorstellung der Weltranglisten-150. gegen die Nummer zwölf der Welt. Als Bencic dann beim 30:30 den fünften Doppelfehler produzierte, war Raducanu nur noch einen Punkt von der (Vor-)Entscheidung entfernt. Doch Goldmedaillengewinnerin Bencic wehrte sich, holte sich dank dreier starker Volleys in Serie das 3:4 und die zumindest kleine Chance auf das Comeback. Selbst das Ausservieren bereitete der Britin wenig später keine Probleme, sodass Raducanu völlig überwältigt den Schläger fallen ließ und ungläubig Richtung eigener Box schaute.

In der Weltrangliste bedeutet das für Emma Raducanu einen unglaublichen Satz. Sie steigert sich (mindestens) um 99 Positionen, wird von Rang 150 auf 51 klettern. Bei einem Turniersieg würde sogar der Sprung unter die Top 25 winken. Bencic hingegen verpasst die Rückkehr unter die Top Ten, mit einem Viertelfinal-Erfolg perfekt gewesen wäre.

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(Bild (c) IMAGO / Paul Zimmer)

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Adrian Rehling
am 08.09.2021 gepostet von:
Adrian Rehling
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Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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