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Irres Finish! Wunderkind wirft nächsten Top-5-Star raus

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07.09.2021|23:25 Uhr|von Maximilian Bohne
Irres Finish! Wunderkind wirft nächsten Top-5-Star raus

Unfassbar! Leylah Fernandez steht nach einer weiteren unglaublichen Leistung im Halbfinale der US Open. Die 19-Jährige bezwang nach Naomi Osaka und Angelique Kerber auch Elina Svitolina. Nach einem irren Tiebreak stand schließlich das 6:3, 3:6, 7:6 (5) auf der Anzeigetafel. 

Fernandez bereitet sich Geburtstagsgeschenk 

Es ist der dritte Sieg über eine (ehemalige) Top-5-Spielerin in Serie für das kanadische Wunderkind, das erst am Montag seinen 19. Geburtstag gefeiert hatte. Und wieder bewies Fernandez gegen Svitolina nicht nur spielerische Künste der Extraklasse, sondern auch Nerven aus Stahl. Wie schon gegen Osaka und Kerber drehte Fernandez erneut im dritten Durchgang voll auf und verwandelte begleitet von frenetischem Applaus des begeisterten Publikums zu ihrem ersten Grand-Slam-Halbfinaleinzug. 

Dabei bot Svitolina ihrer sieben Jahre jüngeren Gegnerin wenig an. Über weite Strecken war die Ukrainerin beim Aufschlag extrem solide, produzierte in den Sätzen zwei und drei dazu kaum einen unerzwungenen Fehler. Doch Fernandez drängte die Nummer fünf der Welt immer wieder mit ihrer Vorhand in die Enge und überzeugte darüber hinaus auch in der Defensive. 

Ein Break entscheidet den ersten Satz

Im ersten Durchgang war es schließlich nur ein Break, das den Unterschied machte. Mit ihrem zweiten Breakball schlug Fernandez zum 4:2 zu und servierte die Führung dann bei eigenem Aufschlag zum 6:3 ins Ziel. In Satz zwei drehte sich der Wind dann aber schnell. Svitolina breakte gleich zweimal und zog auf 5:1 davon. Den Comeback-Versuch Fernandez' wehrte die 26-Jährige gerade noch rechtzeitig ab und glich ebenfalls mit 6:3 wieder aus. 

Der Entscheidungsdurchgang trieb die Spannung auf den Höhepunkt. Mit der Spannung folgte dazu das Niveau. Weltklasse-Ballwechsel reihten sich teilweise im Minutentakt aneinander, das Publikum bekam Tennis der Extraklasse zu sehen. Nach drei Breaks in Serie war es schließlich Fernandez, die sich auf 4:2 und 5:3 absetzte. Doch beim Ausservieren machte Svitolina der kanadischen Rechnung einen Strich durch die Rechnung und glich zum 5:5 aus. 

Tiebreak bringt die Entscheidung

Und wie es Schreiberlingen wahrer Drama-Drehbücher gefallen würde, musste ein Tiebreak die Entscheidung bringen. Wieder setzte Fernandez den ersten Stich und ging mit 4:1 in Führung - doch wieder glich Svitolina zum 4:4 aus. Im nächsten Anlauf sollte es aber endlich klappen. Mit einem irren Vorhand-Passierball die Linie herunter schnappte Fernandez sich ihren ersten Matchball, den sie nach fast zweieinhalb Stunden Spielzeit zum 6:3, 3:6, 7:6 (5) verwandelte. Ungläubig sank die 19-Jährige auf die Knie und ließ sich von der fairen Verliererin zum Halbfinaleinzug gratulieren. 

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(Bild © IMAGO / Paul Zimmer)

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Maximilian Bohne
am 07.09.2021 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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