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Zverev: "Möchte Deutschland überall auf der Welt präsentieren"

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08.09.2021|12:00 Uhr|von Ronald Tenbusch
Zverev: "Möchte Deutschland überall auf der Welt präsentieren"

Er wirkt derzeit fast unbezwingbar. Seit mittlerweile 15 Matches hat Alexander Zverev keine Niederlage mehr kassiert. Das hat ihn auch bei den US Open schon wieder bis ins Viertelfinale getragen. Dort trifft er auf den Südafrikaner Lloyd Harris (etwa 19.30 Uhr deutscher Zeit). Um auch das Duell gegen den Weltranglisten-46. siegreich zu gestalten, baut der Deutsche auf seine gute Form, seinen konstanten Aufschlag und seinen Olympia-Spirit.

Denn auch über einen Monat nach seinem Gold-Triumph von Tokio begleitet "Sascha" der größte Erfolg seiner Karriere auf jeder Reise. Er versucht das Olympia-Gefühl zu konservieren, trägt bei vielen Pressekonferenzen noch immer das Outfit von "Team D". "Ich habe alle Deutschland-T-Shirts dabei und habe tatsächlich den Tokio-Koffer mitgenommen", sagte er zur "Sportbild". 

Der Grund dafür liegt für Zverev auf der Hand und zeigt gut, wie sich sein Verhältnis zur Heimat während der letzten Monate verändert hat. "Ich verbinde echt Emotionen damit und möchte Deutschland überall auf der Welt präsentieren. Das geht nicht besser als mit den Sachen mit dem Adler drauf", so der 24-Jährige.

"Mein Aufschlag ist der Schlüssel zu meinem Spiel"

Schöne Erinnerungen alleine werden dem Hamburger aber auch gegen Harris nicht zum nächsten Erfolg führen. Zverev weiß, dass er gegen den Aufschlag-Spezialisten mit seinem eigenen Service dagegen halten muss. "Mein Aufschlag ist so etwas wie der Schlüssel zu meinem Spiel. Wenn er funktioniert, spiele ich großartig. Wenn er nicht funktioniert, verliere ich Matches wie in Wimbledon", so Zverev. Gemeint ist die Niederlage gegen Felix Auger-Aliassime in London vor zwei Monaten. Damals schlug Zverev 20 Doppelfehler und gewann nur 34 Prozent seiner Punkte beim zweiten Aufschlag.

Von solchen Problemen ist aktuell nichts mehr zu sehen. Schon bei seinen Turniersiegen in Tokio und Cincinnati funktionierte der Aufschlag überragend. Selbiges gilt für das bisherige Turnier in New York. In seinen ersten vier Matches sind Zverev nur zehn Doppelfehler unterlaufen und er musste erst zweimal sein Service abgeben.

"Ich denke, es ist kein Geheimnis, dass mein Aufschlag wahrscheinlich der wichtigste Schlag in meinem Spiel ist, und ich bin zufrieden damit, wie er funktioniert", so Zverev. Gegen Harris sollte das besser so bleiben. Im letzten Match der beiden, vor wenigen Wochen in Cincinnati, dauerte es bis zum siebten Aufschlagspiel, bis einem der beiden überhaupt der erste Return-Punkt gelang. Volle Konzentration wird von "Sascha" also gefordert sein. Doch spätestens seit seinem Olympia-Erfolg traut man dem Deutschen alles zu.

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(Bild (c) IMAGO/ Paul Zimmer)

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Ronald Tenbusch
am 08.09.2021 gepostet von:
Ronald Tenbusch
Redakteur
Wackelige Schläge auf dem Court, punktgenaue Texte im Web. Holte sich bei einem Schüttler-Match in Melbourne den Sonnenbrand seines Lebens. Hat dank des Sportjournalismus die Welt gesehen. Vermisst Tommy Haas' einhändige Rückhand.

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