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Souverän! "Meddy" rauscht als Erster ins Finale

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10.09.2021|23:15 Uhr|von Maximilian Bohne
Souverän! "Meddy" rauscht als Erster ins Finale

Der erste Finalist der US Open steht fest! Daniil Medvedev hat sich im Halbfinale gegen Felix Auger-Aliassime durchgesetzt. Der Weltranglistenzweite gewann deutlich mit 6:4, 7:5, 6:2. 

Medvedev hält Überraschungs-Halbfinalisten in Schach

Überraschung gegen Erwartung: Das erste Halbfinale der US Open versprach schon auf dem Papier eine unterhaltsame Begegnung. Mit dem Einzug Medvedevs ins Halbfinale hatten die allermeisten gerechnet - Ehrung genug. Doch dass auch Auger-Aliassime seinen Weg unter die letzten vier finden würde, hatten die wenigsten vorausgesagt. Doch der 21-Jährige, der jüngste männliche Halbfinalist 2021, glänzte über knapp zwei Wochen mit vielen starken Leistungen, die ihm in der Vergangenheit zwar immer wieder zugetraut wurden, bislang aber selten so konstant in Erscheinung traten. 

Nach einem langen Aufschlagspiel zum Auftakt fand Auger-Aliassime zunächst gut in die Begegnung. Doch beim Return war für den Kanadier im gesamten ersten Satz nichts zu holen. Medvedev gewann 80% der Punkte beim eigenen Service und ein paar einfache Fehler zu viel brachten dem Russen im siebten Spiel auf einmal das Break zum 4:3. Nur wenig später servierte Medvedev, der im gesamten Satz 14 Winner bei nur fünf Fehlern produziert hatte, den Durchgang zum verdienten 6:4 über die Ziellinie. 

Auger-Aliassime bricht ein 

Der erste Schritt war getan, doch Auger-Aliassime steuerte nun auf seine beste Phase zu. Nun war FAA der solidere Aufschläger, der wie Medvedev zuvor von ein paar einfachen Fehlern profitierte und im zweiten Satz mit 5:2 in Führung ging. Doch mit dem Satzausgleich in Reichweite brach der Schützling von Toni Nadal in seinem ersten Grand-Slam-Halbfinale plötzlich ein. Fehler reihte sich an Fehler und aus einem 5:3, 30:0 wurde in wenigen Minuten das brutale 5:7. 15 der letzten 17 Punkte des Satzes gingen an Medvedev, dem auf einmal nur noch ein Satzgewinn zum Finaleinzug fehlte. 

Felix Auger-Aliassime fand nicht mehr in die Spur. Nach fünf Spielverlusten in Serie zum Ende des zweiten Durchgangs ging die Nummer zwölf der Setzliste zwar mit 1:0 in Führung, danach gab es aber nicht mehr viel zu holen. Medvedev blieb von der Grundlinie zu solide, wartete immer wieder erfolgreich auf die Fehler seines Gegenüber. Spiel um Spiel ging an den Favoriten, der schließlich nach nur zwei Stunden Spielzeit zum 6:4, 7:5, 6:2 verwandelte. 

Aller guten Dinge sind drei?

Für Medvedev ist es der dritte Einzug in ein Grand-Slam-Finale. Vor zwei Jahren hatte der nun 25-Jährige in New York sein erstes Major-Endspiel erreicht, in dem er knapp an Rafael Nadal scheiterte. Anfang dieses Jahres war dann Novak Djokovic im Finale von Melbourne zu stark. 

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(Bild © IMAGO / Xinhua)

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Maximilian Bohne
am 10.09.2021 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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