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HISTORISCH! Qualifikantin Raducanu krönt Wahnsinns-Traumlauf

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12.09.2021|00:14 Uhr|von Björn Walter
HISTORISCH! Qualifikantin Raducanu krönt Wahnsinns-Traumlauf

Gigantisch! Das gab es noch nie! Emma Raducanu ist die erste Qualifikantin der Tennis-Geschichte, die bei einem Grand-Slam-Turnier triumphiert. Dank eines stark herausgespielten 6:4, 6:3-Erfolgs gegen ihre ein Jahr ältere Finalgegnerin Leylah Fernandez gewinnt die 18-jährige Britin die US Open.

Damit ist Raducanu die erste Dame aus Großbritannien seit Virginia Wade 1977, die bei einem Major den Pokal für die Siegerin in die Höhe recken darf. Und das ohne Satzverlust! Weder bei ihren drei Erfolgen in der Qualifikation noch bei ihren sieben Matches im Hauptfeld gab Raducanu in einem Durchgang mehr als vier Spiele ab.

Raducanu schreibt Tennis-Geschichte

Das galt auch für das erste Teenager-Finale in New York seit dem Duell zwischen Serena Williams und Martina Hingis 1999. In einem über weite Strecken ausgeglichenen Match war Raducanu die aggressivere Spielerin. Und das als Nummer 150 der Welt bei ihrem erst zweiten Grand-Slam-Start.

Entfesslungskünstlerin Fernandez hatte zwar die Superstars Naomi Osaka, Angelique Kerber, Elina Svitolina und Aryna Sabalenka in Serie bezwungen, gegen die kecke Britin mit rumänischen Wurzeln konnte sie an diesem Samstag im Arthur Ashe Stadium allerdings kein weiteres Tennis-Wunder hinzufügen.

Raducanu war von Beginn an voll da. Selbst das schnelle Rebreak nach 2:0-Führung verunsicherte sie nicht. Nach umkämpften Aufschlagspielen auf beiden Seiten setzte der Youngster mit dem Break zum Satzgewinn den ersten Meilenstein in diesem Endspiel. Danach ging Raducanu komplett aus dem Sattel und jubelte mit dem Publikum.

Ohne Satzverlust zum Titel

Doch Fernandez zeigte erneut ihre Comeback-Qualitäten. Trotz eines 0:40-Rückstands zu Beginn des zweiten Durchgangs gewann die Kandierin noch ihr Aufschlagspiel zum 1:1 und legte direkt ein Break nach. Raducanu war dennoch weit davon entfernt, den Fahrersitz zu verlassen – ganz im Gegenteil! Mutig, couragiert und dank der offensiveren Position an der Grundlinie zog sie von 1:2 im Handumdrehen auf 5:2 davon.

Es folgten zwei vergebene Matchbälle, ein aufgeschrammtes Knie und ein historisches Ass zum Sieg. Emma Raducanu hat ihr persönliches Tennis-Märchen vollendet und steht am Beginn einer extrem verheißungsvollen Karriere. Exakt 20 Jahre nach den Terror-Anschlägen in New York feiert die Tenniswelt zwei neue Hoffnungsträgerin dieses großartigen Sports. 

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(Bild (c) IMAGO/ Paul Zimmer)

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Björn Walter
am 12.09.2021 gepostet von:
Björn Walter
Redakteur
Schlägt aus dem zweiten Stock auf, kennt gute Beinarbeit jedoch nur vom Hörensagen. Tennis-Allzweckwaffe mit Herz für amüsante Geschichten abseits des Centercourts. In Redaktionskreisen als Ein-Mann-La-Ola-Welle für Rafael Nadal erprobt. Auch aktiv mit Laufschuhen und Rennrad.

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