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Dieser Grand Slam war ein wahres Tennis-Fest

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14.09.2021|11:30 Uhr|von Adrian Rehling
Dieser Grand Slam war ein wahres Tennis-Fest

Ein von seinen Tränen übermannter Novak Djokovic WÄHREND eines Grand-Slam-Endspiels. Geht nicht? Gibts nicht! Die vergangenen zwei Wochen bei den US Open hatten alles, aber auch wirklich alles in sich.

Ok, eine kleine Einschränkung sei gegeben: Die Superstars Roger Federer, Rafael Nadal und Serena Williams waren nicht am Start. Leider aber auch ein bitterer Vorgeschmack auf die Zeit, die uns Tennis-Fans dann irgendwann einholen wird. Denn die Granden können einfach auch nicht ihr Leben lang auf dem Platz stehen.

Nun aber wieder zu den guten Nachrichten: Da rückt was nach. Bei den Herren kommt einer dem ganz Großen sogar schon verdächtig nah auf die Pelle. In der Weltrangliste ist Daniil Medvedev (10553) neben Novak Djokovic (12133) der einzige Profi, der fünfstellig Zähler auf seinem Konto hat. Und nicht nur der Finalauftritt, sondern auch nahezu alle Partien zuvor haben gezeigt, was viele Experten schon länger behaupten: "Meddy" hat - schon sehr bald - das Zeug zur Nummer eins.

Bestes DTB-Abschneiden bei den Herren seit 1997

Gilt natürlich auch für die weiteren Stars der "Next Generation". Aus deutscher Sicht ist da natürlich Alexander Zverev das Zugpferd. Nach seinem Olympia-Triumph begeisterte der DTB-Star auch in Flushing Meadows, musste erst im Halbfinale nach einem Fünfsatz-Krimi gegen den "Djoker" seine Taschen packen. Neben "Sascha" überzeugten auch die restlichen deutschen Herren. So sorgten Peter Gojowczyk und Oscar Otte mit ihren Durchmärschen in die zweite Woche für das beste DTB-Abschneiden bei einem Grand Slam seit 1997. Damals im Wimbledon-Achtelfinale: Boris Becker, Michael Stich und Nicolas Kiefer.

Auch bei den Damen gab es aus deutscher Sicht erfreuliches zu berichten, denn Angelique Kerber zeigte sich ebenfalls in weiterhin guter Verfassung. Zwar musste "Angie" im Achtelfinale gegen die 19-jährige Fernandez gratulieren - ihre Gegnerin sorgte allerdings auch für eine der beiden Sternstunden bei diesem Turnier.

Fernandez 19 Jahre jung, ihre Gegnerin im Endspiel sogar erst 18. Das Teenie-Duell, ein absolutes Sensations-Endspiel. Dass die 18-jährige Emma Raducanu glatt in zwei Sätzen und damit von der Quali bis zum Titel nicht einen einzigen Satz abgab, ist eigentlich kaum in Worte zu fassen. 

Rollstuhl-Champion schlürft Bier aus Siegerpokal

Rein sportlich war also alles dabei, was sich der Fan von einem Grand Slam wünschen kann. Und das Drumherum? Ebenfalls weltklasse. Keine Corona-Probleme oder sonstige Schwierigkeiten, stattdessen viele Zuschauer bei den Matches und über die kompletten zwei Wochen eine geniale Atmosphäre auf der Anlage. 

Das Highlight setzte dann - recht unbeobachtet - Dylan Alcott. Was Novak Djokovic bei den Fußgängern verwehrt blieb, schaffte der Rollstuhlfahrer: Den Golden Slam! Alle Grand-Slam-Titel in diesem Jahr und zusätzlich dazu noch die Goldmedaille bei Tokio eingefahren. Alcott feierte herrlich authentisch - und schlürfte etwas Bier aus dem Siegerpokal. Prost!

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(Bild (c) IMAGO / UPI Photo)

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Adrian Rehling
am 14.09.2021 gepostet von:
Adrian Rehling
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Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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