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Auch im Doppel winken die Finals für 1 DTB-Star

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15.09.2021|13:00 Uhr|von Henrike Maas
Auch im Doppel winken die Finals für 1 DTB-Star

Das Tennisjahr geht noch eine Weile, aber dennoch ist das Saisonende langsam in Sicht. Das große Finale, um das Jahr zu beschließen, sind bei den Herren die ATP Finals. Dieses Jahr findet das Turnier der besten acht Einzelspieler und Doppelpaarungen das erste Mal in Turin statt. Nach zwölf Ausgaben in der Londoner O2-Arena (2009 - 2020) wird bis mindestens 2025 im Pala alpitour gespielt. 

Bei den besten Einzelspielern sind drei der begehrten acht Startplätze schon vergeben. Der Weltranglistenerste Novak Djokovic, der frischgebackene US-Open-Sieger Daniil Medvedev und der French-Open-Finalist Stefanos Tsitsipas sind sicher in Turin dabei. Dicht gefolgt werden die drei vom Olympiasieger Alexander Zverev, der im "Race to Turin" auf Platz vier liegt und sich zeitnah ebenfalls qualifizieren dürfte. 

Aber auch bei den Doppelpaarungen stehen schon drei Teilnehmer für die ATP Finals fest. Mate Pavic und Nikola Mektic, die derzeitigen Weltranglistenersten im Doppel, sind ebenso dabei wie Rajeev Ram und Joe Salisbury, die kürzlich die US Open im Doppel für sich entschieden. Seit dieser Woche mit im Boot sind zudem Pierre-Hugues Herbert und Nicolas Mahut. Die beiden Franzosen sind nach Punkten derzeit zwar "nur" auf Rang vier im Race gelistet, können sich aber aufgrund der "Grand-Slam-Sieger"-Regel über einen Platz im Saisonfinale freuen. Die Regel macht es nämlich möglich, dass sich bis zu zwei Teams, die in der Saison einen Grand-Slam-Turnier gewonnen haben, für die Finals qualifizieren, auch wenn sie nach Punkten noch nicht dran wären. Mahut und Herbert hatten in diesem Jahr bei den French Open triumphiert. 

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Krawietz noch im Rennen

Sind also noch fünf Plätze für die Reise nach Turin übrig und einer von denen könnte auch an einen Deutschen gehen. Denn Kevin Krawietz liegt gemeinsam mit seinem rumänischen Partner Horia Tecau derzeit im Race auf Rang sieben. Damit wären die beiden, würde heute das Feld für Turin festgesetzt werden, beim großen Saisonfinale dabei. Krawietz und Tecau hatten sich in diesem Jahr zusammengetan, nachdem Andreas Mies, der eigentliche Partner von Krawietz, aufgrund einer Knie-OP lange pausieren musste. Das deutsch-rumänische Duo hat in diesem Jahr u.a. das Turnier in Halle gewonnen, das Finale von Rotterdam, Barcelona und Hamburg sowie das Viertelfinale bei den French Open und den US Open erreicht. Können die beiden dieses Niveau halten, dürfte die Qualifikation für Turin gelingen. 

Für Kevin Krawietz wäre es nach 2019 und 2020 die dritte Teilnahme an den Finals. Für Horia Tecau wäre es die siebte Teilnahme. Im Jahr 2015 gewann der Rumäne an der Seite von Jean-Julien Rojer sogar den Titel.

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(Bild © IMAGO/ Xinhua /Zou Zheng

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Henrike Maas
am 15.09.2021 gepostet von:
Henrike Maas
Redakteur
Henrike hat ihre Liebe zum Tennis erst später entdeckt, ist seitdem aber sowohl auf und neben dem Court immer dabei. In den Bereichen Technik, Taktik und Ausrüstung etwas detailverliebt, kann man mit ihr über alles rund um die gelbe Filzkugel reden.

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