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Gelungener Auftakt für Europa! Zverev coacht Ruud zum ersten Punkt

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24.09.2021|21:10 Uhr|von Ronald Tenbusch
Gelungener Auftakt für Europa! Zverev coacht Ruud zum ersten Punkt

Gelungener Start für Team Europa beim Laver Cup 2021! Der Norweger Casper Ruud holte gegen Reilly Opelka den ersten Punkt im Vergleich mit dem Team Welt. Im Bostoner TD Garden gelang dem 22-Jährigen ein klarer 6:3, 7:6(4)-Sieg gegen den schlag-gewaltigen US-Amerikaner. Auch dank der aktiven Mithilfe seines Teamkollegen "Sascha" Zverev.

Stimmungsvoll war schon die Vorstellung beider Teams vor dem ersten Ballwechsel. Die beiden Team-Kapitäne Björn Borg (Team Europa) und John McEnroe (Team Welt) wurden wie ihre Spieler mit großem Jubel vom Publikum empfangen. Noch lauter wurde es erst, als die Kameras Roger Federer auf der Tribüne einfingen, der sichtlich gerührt mit einer Standing Ovation begrüßt wurde. Der Schweizer fehlt in diesem Jahr ebenso, wie seine ewigen Rivalen Rafael Nadal und Novak Djokovic. Das Fehlen der einen, ist die große Chance für die anderen.

Und so feierten Ruud und Opelka ihr Laver-Cup-Debüt. Vor allem beim US-Boy kam die Nominierung durchaus überraschend. Vor allem sein Finaleinzug beim Masters in Toronto und der Aufstieg bis auf Platz 19 der Weltrangliste dürften ihm den Weg ins Team geebnet haben. Ein wenig anders ist die Ausgangslage bei Ruud. Er hat in diesem Jahr bislang 42 von 54 Matches gewonnen, dabei vier Titel auf der ATP-Tour geholt und ist in die Top-10 vorgestoßen.

Opelka findet gegen Ruud kein Mittel

Auch wenn er auf Indoor-Hartplatz nicht ganz so stark einzuschätzen ist, wie auf Sand, präsentierte sich der Rechtshänder aus Oslo von Beginn an als reifere Spieler. Man merkte Opelka durchaus die Nervosität an. Lange Ballwechsel gingen zu großen Teilen an Ruud. Aber auch der Aufschlag des 24-Jährigen kam längst nicht so gefährlich wie in den vergangenen Wochen. Ruud behielt bei eigenem Service stets die Kontrolle und schlug eiskalt zu, wenn sich Breakchancen ergaben.

Schon im dritten Spiel gelang es ihm zum ersten Mal, seinem Gegenüber den Aufschlag abzunehmen. Das zweite Break zum 6:3 war gleichbedeutend mit dem Satzgewinn. Opelka, der bis dato in drei Duellen mit Ruud zweimal den Kürzeren gezogen hatte, wollte sich so schnell vor heimischen Publikum aber nicht geschlagen geben.

In Satz zwei fand der 2,11-Meter-Hühne deutlich besser zu seinem Spiel. Sein Aufschlag wurde effektiver und auch die Fehlerquote in den Rallys wurde etwas geringer. Seine große Chance verpasste Opelka aber, als er beim Stand von 3:3 im zweiten Durchgang eine doppelte Breakchance vergab. Beim anschließenden Seitenwechsel nutzte nicht nur Teamkapitän Borg die Zeit, um Ruud noch ein paar Tipps mit auf den Weg zu geben, auch Teamkollege "Sascha" Zverev redete auf seinen Mannschaftskollegen ein. Eine Szene, die es in dieser Form auch nur beim Laver Cup gibt. Und die Worte wirkten.

Denn anschließend fand Ruud wieder zurück zu seinem kraftvollen Spiel. Weil auch Opelka sich keine Schwächen bei eigenem Service mehr leistete, musste der Tiebreak die Entscheidung im zweiten Durchgang bringen. Und auch hier zeigte sich, dass Ruud an diesem Abend eine Nummer zu groß für Opelka war. Fehlerlos spielte der Norweger bei eigenem Service. So reichten ihm zwei Mini-Breaks, um sich den Tiebreak und das Match zu holen. Ein gelungener Auftakt für Ruud und Team Europa.

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(Bild (c) imago images / AAP)

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Ronald Tenbusch
am 24.09.2021 gepostet von:
Ronald Tenbusch
Redakteur
Wackelige Schläge auf dem Court, punktgenaue Texte im Web. Holte sich bei einem Schüttler-Match in Melbourne den Sonnenbrand seines Lebens. Hat dank des Sportjournalismus die Welt gesehen. Vermisst Tommy Haas' einhändige Rückhand.

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