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Tsitsipas baut die Führung von Team Europa aus

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25.09.2021|20:50 Uhr|von Henrike Maas
Tsitsipas baut die Führung von Team Europa aus

Stefanos Tsitsipas hat die Führung von Team Europa beim Laver Cup weiter ausgebaut. Er besiegte den Australier Nick Kyrgios mit 6:3, 6:4. Es war der erste Sieg des Griechen über Kyrgios. Damit liegt Team Europa nach fünf gespielten Matches mit 5:1 Punkten vorne. Den bisher einzigen Punkt von Team Welt brachte der Sieg im Doppel an Tag eins ein. 

Das Duell des Australiers und des Griechen versprach schon vor dem ersten Ballwechsel einiges. Immerhin ist besonders Nick Kyrgios dafür bekannt, seine Partien regelmäßig zur Show werden zu lassen. Ein Typ, ganz nach dem Geschmack des amerikanischen Publikums, das ihn daher auch frenetisch anfeuert. Aber auch Stefanos Tsitsipas weiß mit seinem Tennis zu begeistern, sodass in der Multifunktionshalle TD Garden, die den Laver Cup in diesem Jahr beherbergt, sofort eine gute Stimmung herrschte. Das Publikum wurde dann auch nicht enttäuscht, denn schon beim zweiten Punkt setzte Nick Kyrgios zu seinem ersten Stoppball an. Ein Zeichen des Australiers, dass er auch diesmal nicht mit Wahnsinnsaktionen geizen würde und bald sein einziger Zufluchtsort. Denn auch wenn Nick Kyrgios immer wieder Zeichen setzte und mit frechen Ballwechseln tolle Punkte erspielte, der Herr im Haus war fast ausschließlich Stefanos Tsitsipas. 

Hochkonzentriert startete die Nummer 3 der Welt in das Match und ließ besonders im ersten Satz bei den eigenen Aufschlagspielen rein gar nichts anbrennen. Nicht einen Breakball musste der Grieche in Durchgang eins abwehren oder mal über Einstand gehen. Aber auch als Returnspieler zeigte sich Stefanos Tsitsipas als echte Bank. Egal ob in Hinblick auf die Länge der Schläge, die Länge der Ballwechsel, die Platzübersicht oder das Vorrücken ans Netz, in allen Belangen hatte Tsitsipas die Nase vorn. Da blieben Nick Kyrgios eben nur die besagten spektakulären Aktionen, um den Anschluss nicht zu verlieren. 

Das gelang dem Australier immer wieder und in Satz zwei dann auch deutlich besser, aber wirklich das Geschehen an sich reißen konnte er nie. Denn sobald er nur ein wenig nachließ oder einer seiner Stunts nicht aufging, war Tsitsipas da, um daraus Kapital zu schlagen. So kostete Kyrgios ein misslungener Stoppball in Satz eins das entscheidende Break, im zweiten Satz brachten ihn zunächst zwei Doppelfehler in Folge in Bredouille, ehe ein schwacher Netzangriff den nächsten Aufschlagverlust besiegelte. Besonders schmerzlich dürften aber die insgesamt sechs Breakchancen gewesen sein, die Kyrgios in Satz zwei nicht nutzen konnte. Auch hier lag dies weniger am Australier, denn mehr an Stefanos Tsitsipas, der in den entscheidenden Momenten einen Gang hochschaltete. Knapp anderthalb Stunden brauchte die Nummer 3 der Welt, um Team Europa mit dem vierten Sieg im fünften Match weiter in Front zu bringen. 

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(Bild © IMAGO/ Shutterstock) 

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Henrike Maas
am 25.09.2021 gepostet von:
Henrike Maas
Redakteur
Henrike hat ihre Liebe zum Tennis erst später entdeckt, ist seitdem aber sowohl auf und neben dem Court immer dabei. In den Bereichen Technik, Taktik und Ausrüstung etwas detailverliebt, kann man mit ihr über alles rund um die gelbe Filzkugel reden.

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