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4 Stunden, 18 Breaks - das verrückteste Match der 1. Runde

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08.10.2021|10:30 Uhr|von Maximilian Bohne
4 Stunden, 18 Breaks - das verrückteste Match der 1. Runde

Drama, Spannung, Wendungen. Von endlosen Spielen über zig Breaks und vergebene Matchbälle, diese Partie hatte wirklich alles. In der wohl verrücktesten ersten Runde des Wüsten-Highlights von Indian Wells hat Martina Trevisan sich nach 3:52 Stunden mit 6:4, 6 (8):7, 6:4 gegen Marie Bouzkova durchgesetzt. 

Trevisan lässt Matchbälle liegen

Von Beginn an entwickelte sich eine extrem eng geführt Partie, in der kein Ballwechsel abgeschenkt wurde. Viele Spiele mussten über Einstand entschieden werden, die Breaks hagelten nur so nieder. In Satz eins war es Trevisan, die im zehnten Spiel mit dem bereits fünften Break den Lucky Punch zum 6:4 landete. Der zweite Durchgang wurde noch wilder. Bis zum 4:4 mussten beide Spielerinnen schon zweimal ihr Service abgeben, ehe die Schlussphase des Satzes begann.

Zunächst breakte Bouzkova zum 5:4. Mit dem Satzausgleich auf dem Schläger setzte es aber das Rebreak zu null. Doch damit war keinesfalls die Wende eingeleitet. Bouzkova konterte einfach mit dem nächsten Break zu null - 6:5. Doch, natürlich, war der Satz damit immer noch nicht durch. Es folgte ein Mammut-Aufschlagspiel, in dem die Tschechin zwei Satzbälle liegen ließ und schließlich den neuerlichen Ausgleich hinnehmen musste. Auch der Tiebreak glich einer Achterbahnfahrt. 4:0 für Bouzkova - ein paar Minuten und drei abgewehrte Satzbälle später hatte Trevisan zwei Matchbälle. Doch beide blieben liegen, mit 10:8 entschied Bouzkova den völlig irren Satz für sich. 

Trevisan verwandelt doch noch

Ärgerlich für die Italienerin, die das Match bereits an dieser Stelle hätte beenden können. So musste ein Entscheider her. Der ließ an Spannung und Drama erneut nichts zu wünschen übrig. Fünf Breaks, ein Mammut-Spiel mit zehn Mal Einstand. Es war eine wahre Schlacht. Das bessere Ende behielt aber wie in Durchgang eins Trevisan, die ihren Aufschlag im entscheidenden Moment halten und ihren dritten Matchball nach 3:52 Stunden verwandeln konnte. 

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(Bild © Hasenkopf)

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Maximilian Bohne
am 08.10.2021 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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