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"Dimi" dreht haushohen Rückstand gegen Topfavorit

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14.10.2021|08:40 Uhr|von Adrian Rehling
"Dimi" dreht haushohen Rückstand gegen Topfavorit

Der Wahnsinn hat einen Namen: Grigor Dimitrov. Der Bulgare dreht einen 4:6, 1:4-Rückstand gegen Daniil Medvedev noch um und triumphiert im Masters-Achtelfinale von Indian Wells mit 4:6, 6:4, 6:3.

Bereits Mitte August dieses Jahres trafen die beiden Akteure beim Masters in Cincinnati aufeinander, da behielt "Meddy" souverän mit 6:3, 6:3 die Oberhand. Ebenso wie in einem der wichtigsten Matches seiner Karriere, als er im Halbfinale der US Open 2019 glatt mit 3:0 gegen Dimitrov gewann.

Nächster Gegner verpasst Medvedevs Landsmann eine Lektion

Dementsprechend legte Medvedev mit breiter Brust vor. Direkt das Break zum 1:0 eingefahren und in der Folge kaum etwas anbrennen lassen. Folgerichtig ging Durchgang eins verdient an die Nummer zwei der Welt. Auch im zweiten Satz nahm der Russe seinem Gegenüber direkt den Aufschlag ab, musste dieses Mal aber postwendend ebenfalls das erste Break hinnehmen. Die Antwort: Zwei Breaks in Serie, mit denen Medvedev aus dem 1:1 das 4:1 machte.

Die (Vor-)Entscheidung? Von wegen! Vier Spiele später stand es urplötzlich 5:4 für Dimitrov, der nun wieder voll dabei war. Und nur wenige Minuten später tatsächlich den Satzausgleich geschafft hatte. Eine komplette Wende in nur knapp 20 Minuten - sowas hatte Daniil Medvedev schon sehr lange nicht mehr erlebt. Der Russe sagte später: "Ich bin noch nie dreimal in Folge auf Hartplatz gebreakt worden. Das beweist, wie langsam dieser Belag ist. Wie Sand."

Die (Trotz-)Reaktion? Blieb auch zu Beginn des dritten Satzes aus. 0:1, 0:2, 0:3 - Medvedev hatte in dieser Phase des Matches keinerlei Chance. Und analysierte später treffend: "Dimitrov hat im zweiten Teil des Matches besser gespielt als jeder Gegner bei den US Open. Wenn er so weiterspielt, wird er Indian Wells gewinnen." Der zog im Anschluss sogar auf 5:1 davon und ließ sich die Führung nicht mehr aus der Hand nehmen. 

Im Viertelfinale bekommt es Dimitrov mit dem Polen Hubert Hurkacz vor. Dieser erteilte Medvedevs Landsmann Aslan Karatsev im ersten Achtelfinale mit dem 6:1, 6:3-Erfolg eine Lektion.

(Bild (c) IMAGO)

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Adrian Rehling
am 14.10.2021 gepostet von:
Adrian Rehling
Redakteur
Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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