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2 Matchbälle vergeben! „Sascha“ scheitert an furiosem US-Boy

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16.10.2021|01:10 Uhr|von Björn Walter
2 Matchbälle vergeben! „Sascha“ scheitert an furiosem US-Boy

Das Favoritensterben in Indian Wells nimmt extreme Ausmaße an. Nach Daniil Medvedev und Stefanos Tsitsipas ist auch Alexander Zverev raus aus dem Titelrennen. Der Deutsche scheiterte im Viertelfinale am Freitag mit 6:4, 3:6 und 6:7 (3) am grandios aufspielenden US-Amerikaner Taylor Fritz. Besonders bitter: „Sascha“ vergab zwei Matchbälle, einen davon bei eigenem Aufschlag.

Im ersten Satz konnte Zverev die Partie noch relativ souverän kontrollieren. Nach Break und Rebreak zu Beginn setzte sich der Weltranglistenvierte mit einem starken Returnspiel zum 4:3 entscheidend ab. Der Olympiasieger machte den Durchgang wenig später zu, weil er Fritz aus dessen Komfortzone in der Platzmitte drängte.

Fritz kommt in Satz zwei großartig zurück

Dies änderte sich in Satz zwei massiv. Der Herausforderer rückte nun deutlich näher an die Grundlinie und erhöhte das Risiko. Mit Erfolg! 13 Winner und ein Break zum 1:3 aus Sicht des Deutschen verhalfen Fritz zum verdienten Satzausgleich. Zverev ließ sich davon aber nicht nachhaltig aus der Ruhe bringen.

Ein herrlicher Vorhandkracher die Linie entlang leitete das frühe Break im Finaldurchgang für „Sascha“ ein. Fritz spielte zwar weiterhin stark mit, streute nun aber den einen oder anderen vermeidbaren Fehler ein. Nicht so Zverev. Der konzentrierte sich in der Folge auf seine Aufschlagspiele und blieb zunächst bis auf kleinere Wackler stabil.

Nervenflattern – Zverev gibt den Sieg aus der Hand

Beim Ausservieren ging der Schuss allerdings nach hinten los. Zverev hatte bereits als Rückschläger beim Stand von 5:3 einen Matchball ungenutzt gelassen, ehe ihn der Aufschlag im Stich ließ. Trotz einer weiteren Chance, das Match zu beenden, kassierte er das Rebreak zur Unzeit.

Das Unheil nahm seinen Lauf. Zverev agierte auch im folgenden Tiebreak nervös und verunsichert. Die Aggressivität des mutigen US-Amerikaners wurde belohnt. Im Halbfinale trifft Fritz auf Tsitsipas-Bezwinger Nikoloz Basilashvili aus Georgien. Der Weltranglisten-39. hatte in Runde drei bereits Wimbledon-Finalist Matteo Berrettini ausgeschaltet, ehe er im Achelfinale vom Nichtantreten Jannik Sinners profitierte. Für Zverev endet damit die famose Erfolgsserie von 19 Siegen aus den letzten 20 Matches. 

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(Bild (c) IMAGO/ ZUMA Wire)

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Björn Walter
am 16.10.2021 gepostet von:
Björn Walter
Redakteur
Schlägt aus dem zweiten Stock auf, kennt gute Beinarbeit jedoch nur vom Hörensagen. Tennis-Allzweckwaffe mit Herz für amüsante Geschichten abseits des Centercourts. In Redaktionskreisen als Ein-Mann-La-Ola-Welle für Rafael Nadal erprobt. Auch aktiv mit Laufschuhen und Rennrad.

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