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Fulminanter Frances - Tiafoe ringt auch Sinner nieder

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30.10.2021|18:10 Uhr|von Henrike Maas
Fulminanter Frances - Tiafoe ringt auch Sinner nieder

Frances Tiafoe setzt seinen Höhenflug in Wien weiter fort und ist Alexander Zverev in das Finale gefolgt. Der US-Amerikaner besiegte nach einer fulminanten Aufholjagd Jannik Sinner mit 3:6, 7:5, 6:2. Schon im Match gegen Stefanos Tsitsipas hatte der 23-Jährige nach Rückstand das Match noch gedreht. Es ist das dritte Finale auf 500er-Level für Tiafoe und das insgesamt dritte seiner Karriere. 

Schon in den ersten vier Spielen konnte man den Eindruck bekommen, dass Frances Tiafoe hier eine Chance hat. Der US-Amerikaner kam sehr gut aus den Startblöcken und hatte bei eigenem Aufschlag zunächst keine Probleme. Gleichzeitig konnte er Jannik Sinner immer wieder unter Druck setzen und die noch etwas zu hohe Fehlerquote des Italieners für feine Angriffe nutzen. Nur Kapital daraus zu schlagen, schaffte Tiafoe zunächst nicht. Denn immer wenn es drauf ankam, konnte Sinner ein Schippchen drauflegen und die Gefahr abwenden. Ab dem 2-beide wendete sich dann das Blatt und Jannik Sinner übernahm zusehends die Kontrolle. Ganz dem Anspruch eines Top-10-Spielers, Sinner wird ab kommenden Montag das erste Mal unter den zehn besten Spielern der Welt gelistet, drehte der 20-Jährige weiter auf und nutze seinen ersten Breakball zur 3:2-Führung. Das gab dem Italiener noch mal mehr Selbstbewusstsein und ließ ihn mit einem weiteren Break nach knapp 40 Minuten die 6:3-Führung eintüten. Bitter für Frances Tiafoe, der im Verlauf des Durchgangs ausgerechnet bei seinem ersten Aufschlag immer angreifbarer geworden war und damit eines wichtigen Druckmittels beraubt wurde.

Fünf Spiele in Folge bringen Tiafoe den Ausgleich

Diese Quote verschlechterte sich beim 23-Jährigen im zweiten Satz dann noch weiter. Zu viel Angriffsfläche für einen immer besser aufspielenden Jannik Sinner. Der holte sich direkt zum Auftakt des zweiten Durchgangs das nächste Break und saß schon wie der sichere Sieger aus. Doch Tiafoe wollte sich nicht so einfach geschlagen geben, drei weitere Breakchancen Sinners wehrte der US-Amerikaner ab und begann nun den Spieß umzudrehen. So nahm er Sinner, als dieser zum Matchsieg aufschlug, das erste Mal ein Spiel ab und legte anschließend noch ein weiteres Break drauf. Nun war es auf einmal Frances Tiafoe, der in der Wiener Stadthalle den Ton angab. Nachdem das Match schon fast verloren schien, schaffte der US-Amerikaner fünf Spiele in Folge und damit den Satzausgleich. 

Nun war richtig Zunder in der Stadthalle, denn Frances Tiafoe merkte, dass sein Gegner angezählt war. Wie im Rausch ließ sich der US-Amerikaner nicht mehr stoppen und nahm einem sichtlich demoralisierten Jannik Sinner zwei weitere Breaks ab, um sich nach einer über zwei Stunden dauernden Schlacht ins Finale zu spielen. Dort wartet nun das Duell mit Alexander Zverev. Zverev führt im direkten Vergleich mit 5:1. 

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(Bild © IMAGO/Claudio Gärtner/Mathias Schulz) 

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Henrike Maas
am 30.10.2021 gepostet von:
Henrike Maas
Redakteur
Henrike hat ihre Liebe zum Tennis erst später entdeckt, ist seitdem aber sowohl auf und neben dem Court immer dabei. In den Bereichen Technik, Taktik und Ausrüstung etwas detailverliebt, kann man mit ihr über alles rund um die gelbe Filzkugel reden.

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