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Koepfer gewinnt irres Matchball-Drama gegen "Sir Andy"

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01.11.2021|22:40 Uhr|von Maximilian Bohne
Koepfer gewinnt irres Matchball-Drama gegen "Sir Andy"

Erst wenige Stunden vor seinem Match rutschte Dominik Koepfer als Lucky Loser ins Hauptfeld des ATP-Masters von Paris. Dann gelang die Sensation! Erst sah es nach einem glatten Sieg aus, dann musste der "Pitbull" sieben Matchbälle abwehren, ehe er nach drei Stunden Spielzeit doch noch mit 6:4, 5:7, 7:6 (9) triumphierte. 

Koepfer rutscht für Brooksby ins Hauptfeld 

Nach geglücktem Auftakt hatte es für Koepfer im Quali-Finale des 1000-er Hallenevents eine herbe Niederlage gesetzt. 3:6, 0:6 gegen Miomir Kecmanovic hieß es nach nicht einmal einer Stunde Spielzeit. Doch nachdem Jenson Brooksby - designierter Auftaktgegner Andy Murrays im Hauptfeld - seine Teilnahme in der französischen Hauptstadt zurückgezogen hatte, bekam Koepfer seine zweite Chance. 

Koepfer lieferte ein großes Spiel ab - und belohnte sich nach einer irren Fahrt. Gegen einen hochunzufriedenen Murray versteckte der Deutsche sich zu keinem Zeitpunkt und begeisterte mit starkem Tennis. Im fünften Spiel gelang das erste Break, wenig später legte der "Pitbull" sogar das Doppelbreak nach. So konnte auch ein Rebreak die gute Laune im deutschen Lager nicht trüben, Koepfer verwandelte zum 6:4. 

Murray zieht den Kopf aus der Schlinge

Und Koepfer gelang es, den Schwung mit in den zweiten Durchgang zu transportieren. Eiskalt verwandelte der 27-Jährige mit seiner ersten Gelegenheit zum Break zum 1:0. Murray steckte zwar nicht auf und erarbeitete sich Mitte des Satzes auch Gelegenheiten, das Match wieder in die Reihe zu bringen, doch Koepfer blieb stabil und wehrte die Breakchancen ab. 

Beim Ausservieren zeigte der Deutsche dann aber doch Nerven. Zu null gelang Murray plötzlich das Break zum 5:5, alles war wieder offen. Und damit nicht genug. Plötzlich hatte Koepfer den Faden verloren, während Murray sich sichtlich wohler fühlte. Mit einem weiteren Break und schließlich dem vierten Spiel in Folge schaffte "Sir Andy" tatsächlich den 7:5-Satzausgleich. 

Entscheidungssatz wird zum Krimi

Im dritten Durchgang entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Beim Stand von 3:3 erspielte sich zunächst Koepfer ein 0:40, doch alle Breakchancen blieben ungenutzt. Wenig später war dann Murray an der Reihe, dessen Breakbälle bei 5:4 gleichbedeutend mit Matchbällen waren. Doch auch der "Pitbull" bewahrte die Nerven und glich zum 5:5 aus. Ein Tiebreak musste die Entscheidung bringen. 

Dort fand das Drama seinen Höhepunkt. Unter teils hochspektakulären Punkten trieben die Akteure das Niveau auf die Spitze. Murray erspielte sich schließlich das 6:4 und zwei weitere Matchbälle. Diese verstrichen allerdings ebenfalls - genauso wie weitere Gelegenheiten bei 7:6, 8:7 und 9:8. Insgesamt sieben Matchbälle gingen so ins Land. Das bestrafte Koepfer eiskalt. Seinen ersten Matchball verwandelte der Deutsche nach drei Stunden Spielzeit sofort zum 6:4, 5:7, 7:6 (9), ehe er den Einzug in die zweite Runde bejubelte. 

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(Bild © IMAGO / IP3Press)

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Maximilian Bohne
am 01.11.2021 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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