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Kurioser Matchverlauf: Djokovic pusht sich ins Finale

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06.11.2021|16:30 Uhr|von Dennis Ebbecke
Kurioser Matchverlauf: Djokovic pusht sich ins Finale

Es war ein hartes Stück Arbeit für Novak Djokovic: Der Weltranglistenerste hat am Samstagnachmittag beim Masters in Paris einen Satzrückstand gegen Hubert Hurkacz aufgeholt und mit einem 3:6, 6:0, 7:6 (5) zum siebten Mal das Finale in der französischen Hauptstadt gebucht. Der Matchverlauf hatte für beide Spieler einige Aufs uns Abs zu bieten.

Mit dem größeren Selbstvertrauen ging der Pole in dieses Match. Während dem "Djoker" im Saisonendspurt ein wenig die Puste ausgegangen war, drehte Hurkacz zuletzt ordentlich auf. Mit seinem Halbfinal-Einzug bei diesem Turnier sicherte er sich als achter und damit letzter Profi das Ticket für die am 14. November startenden ATP Finals in Turindas Ticket für die am 14. November startenden ATP Finals in Turin. Mit diesem positiven Erlebnis im Gepäck schickte sich die Nummer zehn der Welt an, Djokovic das 71. Masters-Halbfinale zu verderben. Obwohl "Nole" zu Beginn souveräne Aufschlagspiele hingelegt hatte, wackelte er im achten Spiel und musste tatsächlich das Break zum 3:5 hinnehmen - nach einem zu optimistischen Lob gegen den 1,96 Meter-Hünen, der den Ball auf Höhe der T-Linie locker wegvolieren konnte.

Im zweiten Satz wendete sich dann jedoch das Blatt - und zwar komplett und ohne dass der Serbe wirklich über sich hinauswachsen musste. Sein Gegenüber verlor völlig die Kontrolle über sein Spiel und kassierte einen emfindlichen Bagel. Erstaunlich: Die ersten beiden Sätze vergingen wie im Flug, lediglich eine Stunde Spielzeit mussten die beiden Kontrahenten zurücklegen.

17 (!) Minuten nach seinem ersten Matchball bucht Djokovic das Finale

Der entscheidende dritte Durchgang erinnerte zunächst wieder eher an ein klassisches Tennismatch auf Augenhöhe. Und Djokovic musste sofort einen Breakball abwehren - ein Indiz dafür, dass sein Gegner wieder ins Match zurückgefunden hatte. Zwar konnte der Favorit immer vorlegen, doch richtig zufrieden wirkte der "Djoker" mit seinem Auftritt noch nicht. Nach leichten Fehlern fluchte er teils lautstark und "strafte" seine Box mit verärgerten Blicken. Offensichtlich war es das, was Djokovic brauchte, um sich in die richtige Stimmung zu versetzen.

Der Superstar des Tennissports zog schnell mit 4:1 davon. Doch ebenso überraschend wie das Hurkacz-Break in Satz eins und das haushohe 6:0 von Djokovic in Satz zwei kam das Comeback des Polen daher. Der 24-Jährige meldete sich zurück und stellte auf 4:4 - und das nach zwischenzeitlich zehn von elf verlorenen Spielen in Folge. Dennoch kam der Serbe bei 5:4 zu seinem ersten Matchball, den er nicht verwandeln konnte - erst 17 (!) Minuten nach dieser Chance nutzte er im Tiebreak den zweiten Matchball. Bis dahin war viel passiert, nicht zuletzt weil Hurkacz in der Schlussphase stark servierte und an sich glaubte.

Kommt es zum Showdown um Weltranglistenplatz eins?

Letztendlich konnte der fünfmalige Paris-Champion, der bei diesem Masters lediglich 2018 ein Finale (gegen Karen Khachanov) verloren hatte, den wichtigen Sieg einfahren. Der 34-Jährige liefert sich aktuell ein Fernduell mit Titelverteidiger Daniil Medvedev um den Platz an der Sonne in der Weltrangliste. Aus diesem Fernduell könnte ein direktes Aufeinandertreffen werden, sollte der Russe im zweiten Halbfinale Alexander Zverev aus dem Turnier nehmen.

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(Bild (c) IMAGO / PanoramiC)

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Dennis Ebbecke
am 06.11.2021 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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