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Wilder Thriller! Legenden-Sohn dreht 0:2-Satzrückstand

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09.11.2021|21:40 Uhr|von Maximilian Bohne
Wilder Thriller! Legenden-Sohn dreht 0:2-Satzrückstand

Das Eröffnungsmatch der Gruppe B bei den NextGen ATP Finals in Mailand war ein echter Augenschmaus. Nach fünf Sätzen rang Mitfavorit Sebastian Korda Hugo Gaston schließlich mit 3 (2):4, 3 (6):4, 4:0, 4:3 (3), 4:0 nieder. 

Gaston behält in Tiebreaks die Nerven

Wie es das Resultat vermuten lässt, war die erste Abendpartie in Mailand ein echter Krimi, der das Beste aus den beiden Akteuren herausholte. Korda war auf dem Papier zwar der Favorit, doch Gaston kam mit seinem herausragenden Viertelfinal-Lauf beim Masters in Paris im Rücken zu seinen ersten NextGen-Finals. Und der Franzose lieferte. 

Zwar gelang Korda das erste Break, doch davon ließ sein Gegenüber sich nicht aus der Ruhe bringen. Immer wieder nervte Gaston Korda mit wohlplatzierten Stopbällen und Netzangriffen. Zwei Mini-Breaks im Tiebreak, der im Mailänder Format bei 3:3 gespielt wird, sorgten im ersten Durchgang schließlich für die Entscheidung - Gaston schnappte sich das Shootout mit 7:2. 

Viele Breakchancen - wenig Breaks

Ein Wechselbad der Gefühle erlebten beide Spieler im zweiten Durchgang. In den ersten vier Spielen gab es ausnahmslos Breakchancen für die Returnspieler, doch jedes Mal entschied der Aufschläger den Entscheidungspunkt für sich. Folgerichtig musste ein weiterer Tiebreak her. Und obwohl Korda dieses Mal besser startete und selbst in Führung ging, war es wieder Gaston, der mit seinem dritten Satzball zum 8:6 verwandelte. 

Mit dem Rücken zur Wand spielte der US-Amerikaner nun aber viel befreiter. Gleichzeitig schlichen sich Fehler ins Spiel Gastons ein. Die Stops funktionierten nicht mehr so gut, der Franzose wurde immer passiver. Zum ersten Mal konnte Korda sich mit einer Führung absetzen, die nach zwei schnellen Breaks zum deutlichen 4:0 wurde. 

Korda erzwingt Entscheidungssatz

Der Sohn von Legende Petr Korda blieb der bessere Mann. Sowohl im ersten, als auch im dritten Spiel des vierten Satzes schnappte Korda sich Breakbälle, doch Gaston behielt die Nerven und rettete sich zweimal zum Spielgewinn. Wie aus dem Nichts bekam Gaston bei 2:3 dann plötzlich einen Entscheidungspunkt beim Return - gleichbedeutend mit Matchball. Mit einem Ass durch die Mitte machte Korda allerdings kurzen Prozess, genau wie im anschließenden Tiebreak. Nach Gastons 3:1-Führung gingen sechs Punkte in Serie an den Weltranglisten-39., der verdient den fünften Durchgang erzwang.

Und der lief nur in eine Richtung. Mit allem Selbstbewusstsein im Rücken prügelte Korda mit seiner Vorhand auf Gaston ein, der sich kaum noch zu wehren wusste. Das Break zum 2:0 brachte die Vorentscheidung, wenig später verwandelte Korda eiskalt zum 3 (2):4, 3 (6):4, 4:0, 4:3 (3), 4:0. 

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(Bild © IMAGO / ZUMA Press)

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Maximilian Bohne
am 09.11.2021 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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