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Eiskalt! Alcaraz krönt sich zum NextGen-Champion

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13.11.2021|22:30 Uhr|von Maximilian Bohne
Eiskalt! Alcaraz krönt sich zum NextGen-Champion

Carlos Alcaraz ist neuer NextGen-ATP-Finals-Champion! Vor allem in den engen Momenten erwies der Spanier sich als etwas besser als sein Gegenüber Sebastian Korda. Alcaraz triumphierte schließlich in drei Sätzen mit 4:3 (5), 4:2, 4:2. 

Korda fängt gut an, lässt aber liegen

Sowohl Alcaraz als auch Korda waren ihren Favoritenrollen bis zum Finale lückenlos gerecht geworden und hatten ihre ersten vier Partien (drei in der Gruppenphase und das Halbfinale) allesamt gewonnen. So kam es zum großen Showdown, den sich viele Fans in Mailand erhofft hatten. Auf dem Papier galt Alcaraz als leichter Favorit, doch in der Anfangsphase war Korda der etwas bessere Spieler. 

Beim Aufschlag ließ der Sohn von Legende Petr Korda zunächst nichts zu, während er es in den Returnspielen häufig schaffte, Alcaraz ordentlich unter Druck zu setzen. Einzig in der Chancenverwertung haperte es bei Korda. Alleine im ersten Durchgang ließ der 21-Jährige satte fünf Breakbälle liegen. Im kurzen Satzformat bis vier musste also schon bei 3:3 der Tiebreak her. Mit zwei Mini-Breaks zum 4:4 und 5:4 verschaffte Korda sich auch hier eine starke Ausgangslage, doch drei Punkte in Serie für Alcaraz brachten den jüngeren der beiden Spieler in Front. 

Alcaraz bleibt eiskalt und triumphiert

Im zweiten Durchgang fand Alcaraz noch besser in die Partie. Immer häufiger dominierte der 18-Jährige das Spiel mit seiner Vorhand, folgte nach guter Vorbereitung auch immer wieder ans Netz. Im fünften Spiel gelang Alcaraz dann das allererste Break der Partie zum satzentscheidenden 3:2. Mit einem 218 km/h schnellen Ass durch die Mitte verwandelte der Youngster zur 2:0-Satzführung. 

Korda wehrte sich zwar weiterhin vorbildlich, doch die Probleme aus den vorangegangenen Sätzen wiederholten sich. Erst ließ der US-Boy eine Breakchance zum 2:0 liegen, ehe er im folgenden Spiel selbst eiskalt erwischt wurde und das Break zum 1:2 kassierte. Damit schien die Sache bereits entschieden, doch Alcaraz zeigte kurz vor dem Ziel noch einmal Nerven.

Bei 1:3 und 30:40 gab es die ersten beiden Matchbälle für Alcaraz, doch Korda wehrte bei eigenem Aufschlag beide ab und rettete sich in den Seitenwechsel. Mit zwei leichten Fehlern bei Schmetterball und Vorhand gab es dann urplötzlich nochmal ein 0:30 für Korda. Gerade rechtzeitig fing Alcaraz sich allerdings und verwandelte mit seinem dritten Matchball zum verdienten 4:3 (5), 4:2, 4:2. 

Alcaraz folgt auf Jannik Sinner

Mit seinem Sieg beerbt Alcaraz Jannik Sinner auf dem Thron von Mailand. Der Südtiroler, der in diesem Jahr nur knapp den direkten Sprung zu den ATP Finals verpasste, gewann die letzte Ausgabe des Turniers 2019. Ein Jahr zuvor hatte ein gewisser Stefanos Tsitsipas die Trophäe in die Höhe gestreckt, die Debütausgabe 2017 gewann Hyeon Chung. 

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(Bild © IMAGO / HochZwei/Syndication)

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Maximilian Bohne
am 13.11.2021 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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