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Nach Krimi! 5. Zverev-Pleite in Folge gegen "Meddy"

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16.11.2021|16:50 Uhr|von Björn Walter
Nach Krimi! 5. Zverev-Pleite in Folge gegen "Meddy"

Ist das bitter! Alexander Zverev musste sich auch bei den ATP Finals in Turin seinem Angstgegner Daniil Medvedev trotz enormer Leistungssteigerung in Satz zwei und drei geschlagen geben. Die 3:6, 7:6 (3), 6:7 (6)-Niederlage im zweiten Gruppenspiel war bereits die fünfte Pleite in Folge gegen den 25-jährigen Russen.

„Sascha“ wollte sich am Dienstagnachmittag eigentlich für die deutliche Halbfinalniederlage vor eineinhalb Wochen in Paris-Bercy revanchieren. Aus den guten Vorsätzen wurde allerdings nichts, weil der Deutsche seine Chancen zu häufig ungenutzt ließ. Gleich im ersten Aufschlagspiel des Weltranglistenzweiten hatte sich Zverev zwei Breakmöglichkeiten erspielt. Medvedev wehrte sich allerdings standhaft und knüpfte dem DTB-Profi direkt im Anschluss dessen Service ab.

„Sascha“ kann Medvedev-Code nicht entschlüsseln

Insgesamt machte der US-Open-Sieger den aggressiveren und frischeren Eindruck. Während Zverev zwischen den Ballwechseln ordentlich durchschnaufen musste, nahm „Meddy“ das Spiel in die Hand. So auch beim dritten Breakball der deutschen Nummer eins. Den extrem präzisen Rückhand-Longlineball des Titelverteidigers konnte Zverev nicht mehr übers Netz bugsieren. Statt 3:0 für Zverev stand es 0:3 aus Sicht des Olympiasiegers.

Damit war die Vorentscheidung in Satz eins bereits gefallen. Zverev fand kein Rezept mehr, um den konstanten Russen aus seiner Komfortzone zu befördern. Der brachte seine Aufschlagspiele souverän durch und nutzte nach 37 Minuten gleich die erste Chance zum Satzgewinn. Zverev musste etwas ändern. Sky-Experte Patrick Kühnen wusste auch was. Häufiger mal ans Netz aufrücken, mehr Initiative in den Ballwechseln übernehmen und Medvedev neue Aufgaben geben, so die Ansatzsatzpunkte des ehemaligen Kapitäns der deutschen Davis-Cup-Mannschaft.

Bitteres Ende im Tiebreak

Klappte zumindest teilweise. Als Returnspieler konnte Zverev zwar weiterhin kaum Akzente setzen, dank seiner Aufschlagstärke und etwas mehr Risiko von der Grundlinie brachte er aber zumindest das eigene Service durch. Das mündete für Zverev immerhin im Tiebreak. Dort erhitzte ein Fußfehler der Nummer zwei der Setzliste die Gemüter. Nach der Videoüberprüfung nutzte der DTB-Profi das Momentum und zog bis auf 4:1 davon. Genug, um den etwas überraschenden Satzausgleich klarzumachen.

Jetzt war es ein Match auf Augenhöhe und die bis dato spannendste Partie dieser Finals. Im Entscheidungssatz schenkten sich die Weltklassespieler keinen Millimeter. Beide servierten wie aus einem Guss und ließen lange keine Breakchance zu. Beim Stand von 5:5 und Aufschlag Medvedev war es schließlich so weit. Doch Zverev ließ die Gelegenheit erneut zu einfach verstreichen. Egal! Im Tiebreak war der gebürtige Hamburger wieder voll da. Dennoch sollte es nicht reichen. Trotz 4:2-Führung kam „Meddy“ zurück und jubelte am Ende erneut. Das war Tennis zum Nägelkauen!

Chancen auf Halbfinaleinzug weiterhin intakt

Die Chancen auf den Einzug ins Halbfinale sind allerdings weiterhin intakt, sollte Zverev das abschließende Gruppenmatch gegen Hubert Hurkacz gewinnen. Medvedev ist das Ticket für die Vorschlussrunde nicht mehr zu nehmen, wenn der Pole den angeschlagenen Italiener Matteo Berrettini heute Abend (ab 21 Uhr live auf Sky) im zweiten Einzel des Tages besiegt.

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(Bild (c) IMAGO / La Presse)

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Björn Walter
am 16.11.2021 gepostet von:
Björn Walter
Redakteur
Schlägt aus dem zweiten Stock auf, kennt gute Beinarbeit jedoch nur vom Hörensagen. Tennis-Allzweckwaffe mit Herz für amüsante Geschichten abseits des Centercourts. In Redaktionskreisen als Ein-Mann-La-Ola-Welle für Rafael Nadal erprobt. Auch aktiv mit Laufschuhen und Rennrad.

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