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Wahnsinns-Wende! Ruud erfüllt sich Halbfinaltraum

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19.11.2021|16:34 Uhr|von Björn Walter
Wahnsinns-Wende! Ruud erfüllt sich Halbfinaltraum

Erster Sieg gegen Andrey Rublev! Erstes Halbfinale bei den ATP Finals! Dank eines fantastischen Comebacks in den Sätzen zwei und drei hat sich Casper Ruud das letzte Ticket für die Vorschlussrunde in Turin gesichert. Der Norweger gewann das entscheidende Match in der „Green Group“ nach einer echten Tennis-Achterbahnfahrt mit 2:6, 7:5 und 7:6 (5). Der letzte Skandinavier, der beim Saisonfinale so weit kam, war Robin Söderling im Jahr 2009.

Damit kommt es am Samstag zum Duell zwischen Ruud und Daniil Medvedev. Um den zweiten Platz im Endspiel spielen Novak Djokovic und Deutschlands Tennis-Aushängeschild Alexander Zverev. Dass der Weltranglistenachte gleich bei seinem Finals-Debüt in die Vorschlussrunde einziehen würde, war zuminstest aus statistischer Sicht nicht zu erwarten. Schließlich hatte Ruud alle vier bisherigen Vergleiche mit Rublev verloren. Warum die Bilanz so klar für den 24-Jährigen sprach, wurde vor allem im ersten Satz augenscheinlich.

Ruud fängt Nervenbündel Rublev noch ab

Rublev legte los wie die Feuerwehr. Mit seiner knallharten Vorhand bestimmte er die Ballwechsel fast nach Belieben. Während Ruud taktisch zu einsilbig agierte, bewies der Russe mehr Geduld als bei seiner überhasteten Vorstellung gegen Gruppensieger Djokovic. Das spiegelte sich auch auf der Anzeigetafel wieder. Nach dem Doppelbreak zum 1:2 und 1:4 servierte Rublev mit einem Service-Winner den ersten Satz aus.

Ruud musste etwas ändern und tat dies auch. Im zweiten Durchgang spielte der Finals-Debütant häufiger die offene Vorhandseite seines Gegners an. Mit Erfolg! Rublev ging zwar erneut mit dem Break in Führung, aufgrund der deutlich höheren Fehlerquote kassierte er aber direkt im Anschluss das Rebreak zum 2:2. Es kam noch schlimmer für den Rotschopf aus Moskau. Nachdem Rublev das wichtige Aufschlagspiel beim Stand von 5:6 aus seiner Sicht mit einem Doppelfehler eröffnet hatte, packte Ruud gnadenlos zu – Satzausgleich!

Halbfinale beim Finals-Debüt

Die zunächst einseitige Partie war nun völlig offen. Das Momentum hatte im dritten Satz allerdings der 22-Jährige aus Oslo auf seiner Seite. Daran änderte auch der Aufschlagverlust zum 2:3 nichts. Ruud holte sich das Break im Handumdrehen zurück und blieb dran. Sowohl im weiteren Satzverlauf als auch im finalen Tiebreak-Krimi war das Nordlicht den entscheidenden Tick griffiger. Nach einem irren Netzroller von Rublev nutzte Ruud seinen zweiten Matchball mit einem Ass und feierte den größten Sieg seiner Karriere.

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(Bild (c) IMAGO / ZUMA Wire)

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Björn Walter
am 19.11.2021 gepostet von:
Björn Walter
Redakteur
Schlägt aus dem zweiten Stock auf, kennt gute Beinarbeit jedoch nur vom Hörensagen. Tennis-Allzweckwaffe mit Herz für amüsante Geschichten abseits des Centercourts. In Redaktionskreisen als Ein-Mann-La-Ola-Welle für Rafael Nadal erprobt. Auch aktiv mit Laufschuhen und Rennrad.

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