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Gutes Omen für Zverev! Warum sich Geschichte wiederholen darf

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21.11.2021|11:50 Uhr|von Dennis Ebbecke
Gutes Omen für Zverev! Warum sich Geschichte wiederholen darf

Am Sonntag ab 17 Uhr (Sky) feiert das ATP-Jahr 2021 seinen krönenden Abschluss. Und besser hätte es aus schwarz-rot-goldener Sicht nicht kommen können, denn das Endspiel der ATP Finals in Turin findet mit deutscher Beteiligung statt. Der Champion von 2018, Alexander Zverev, trifft auf den Titelverteidiger Daniil Medvedev. Vor dem mit Spannung erwarteten Duell der Superstars stechen vor allem zwei Statistiken heraus - auf eine der beiden legen wir unseren Fokus, die andere vergessen wir ganz schnell wieder.

Nur der Vollständigkeit halber sei erwähnt: "Meddy" gewann die vergangenen fünf Aufeinandertreffen gegen "Sascha", der wiederum davor (zwischen 2016 und 2019) fünf von sechs Duellen für sich entscheiden konnte. Daraus ergibt sich, dass Medvedev mit einer 6:5-Führung im Head-to-Head in das Finale gehen wird. Aus deutscher Sicht ist es an der Zeit, dass sich was dreht und Zverev in dieser Bilanz der Ausgleich gelingt. Wer den überragenden Zverev-Auftritt im Halbfinale gegen Novak Djokovicden überragenden Zverev-Auftritt im Halbfinale gegen Novak Djokovic gesehen hat, wird dem Weltranglistendritten gute Aussichten nicht absprechen können.

Erinnerungen an die ATP Finals 2018

Apropos Djokovic: Dieser Name hat etwas mit der eingangs erwähnten Statistik zu tun, aus der das Zverev-Team einen weiteren Hoffnungsschimmer ziehen könnte. Auf dem Weg zu seinem ersten Triumph bei den ATP Finals vor drei Jahren unterlag er zunächst dem "Djoker" im zweiten Gruppenspiel, um ihn später im Finale - also genau dann, als es wirklich drauf ankam - zu bezwingen. Zur Erinnerung: Auch im Verlauf des aktuellen Turniers musste sich der Hamburger gegen den Russen geschlagen geben. Zverev verlor in der Gruppenphase denkbar knapp mit 3:6, 7:6 (3), 6:7 (6).

Diese Geschichte aus dem Jahr 2018 darf sich also gerne wiederholen. Nach seinem Halbfinalsieg gegen Djokovic auf das vermeintlich gute Omen angesprochen, antwortete Zverev: "Ich hoffe es." Zwar werde es nicht immer genau gleich sein, aber er wisse, dass er es schon mal geschafft hat. "Deswegen freue ich mich auf das Spiel", erklärte "Sascha".

Zverev lobt Medvedev: "Seine Entwicklung ist Wahnsinn"

Der DTB-Profi geht mit dem Glauben an seine eigene Stärke in das Endspiel - verbunden mit der Überzeugung, dass große Leistungen wie im Halbfinale gegen den Serben seine "neue Normalität"große Leistungen wie im Halbfinale gegen den Serben seine "neue Normalität" werden. Doch Zverev weiß ebenso um die Klasse seines Final-Kontrahenten: "Seine Entwicklung ist Wahnsinn. Er ist der, der sich am meisten verbesser hat in den letzten paar Jahren."

Wer auch immer als letzter großer Sieger des Tennisjahres 2021 hervorgehen wird: Dieses Finale bringt alle Voraussetzungen mit, um Geschichte zu schreiben. Erstmals seit 2005 (Nalbandian vs. Federer) findet ein Endspiel bei der inoffiziellen WM ohne die Beteiligung eines Ü25-Spielers statt - Zverev ist 24, Medvedev 25. Zudem ist es das erste Final-Duell zweier Ex-Champions seit 2015 (Djokovic vs. Federer).

Abschließend eine Extra-Portion Motivation für Zverev gefällig? Andre Agassi konnte im Jahr 1990 hintereinander im Halbfinale und Finale die Nummer eins sowie die Nummer zwei der Welt besiegen. Seitdem glückte das niemandem mehr. Geschichte darf sich wiederholen ...

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(Bild (c) IMAGO / LaPresse)

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Dennis Ebbecke
am 21.11.2021 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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