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Dieser Zverev wird dem Tennis noch viel Freude bereiten

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22.11.2021|10:00 Uhr|von Adrian Rehling
Dieser Zverev wird dem Tennis noch viel Freude bereiten

"Das perfekte Ende einer unglaublichen Saison!" Alexander Zverev brachte es selbst via Instagram schlicht und einfach auf den Punkt.

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Und dennoch: Dieses Jahr 2021 bedarf noch einmal einer kleinen Aufarbeitung. Denn es waren nicht einfach nur Turniersiege und starke Auftritte, die Deutschlands Nummer eins und die Nummer drei der Welt da in aller Regelmäßigkeit abgeliefert hatte, sondern noch viel mehr.

Das Spielerische: Lange Zeit wurde Zverev nachgesagt, er habe keine richtige Waffe. War das schon vor geraumer Zeit ziemlicher Hombug, so muss diese Kritik nun auch wirklich dem Allerletzten abhanden gekommen sein. Der Aufschlag ist eine Wucht und besorgt massig leichte Punkte, Vor- und Rückhand sitzen präzise, die Angriffe ans Netz sind clever vorbereitet. Viele Einsen mit Sternchen.

Die Taktik: Gleiches gilt auch für das taktische Geschick Zverevs. Wirkte er in manchen (natürlich wenigen) Spielen in der Vergangenheit etwas auf verlorenem Posten, wenn Plan A nicht funktionierte, so ist auch dieser Kritikpunkt aus der Welt geräumt. Alleine, wie "Sascha" gegen Djokovic klaren Kopf behielt und auch den richtigen Schlüssel gegen Medvedev fand, war aller Ehren wert.

Das Nervenkostüm: Hin und wieder setzte der "Yips" ein. Heißt: Doppelfehler zur Unzeit. Davon sind kaum noch welche zu sehen. Bestes Beispiel: Sowohl im Halbfinale als auch im Finale servierte Zverev nur jeweils einen einzigen Doppelfehler. Demgegenüber standen insgesamt 22 Asse.

Das Auftreten: Zverev geht mit einer Selbstverständlichkeit auf den Court, wie es nur die ganz Großen in sich haben. Mit der nötigen Lässigkeit - Achtung: nicht verwechseln mit Arroganz! - und dem Wissen, in jedem Match den Platz als Sieger zu verlassen. Die Goldmedaille von Tokio und der Finals-Titel geben ihm mehr als Recht.

Die einzigen Makel: Damit wäre beinahe schon der einzige Makel erreicht - Alexander Zverev wartet noch auf den ersten Grand-Slam-Triumph seiner (noch jungen) Karriere. Bei den US Open 2020 war er im Finale gegen Dominic Thiem schon ganz, ganz dicht dran, unterlag nach 2:0-Satzführung erst im Tiebreak des fünften Satzes. Es wird das große Ziel des DTB-Stars sein, auch diesen kleinen Fleck auf seiner Titel-Liste noch auszuradieren.

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(Bild (c) IMAGO / PanoramiC)

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Adrian Rehling
am 22.11.2021 gepostet von:
Adrian Rehling
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