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"Wir haben Padel-Geschichte für Deutschland geschrieben"

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24.11.2021|10:00 Uhr|von Adrian Rehling
"Wir haben Padel-Geschichte für Deutschland geschrieben"

Sie spielten dort, wo sonst die ATP-Stars aufschlagen. Sie zogen sich dort um, wo sich sonst Roger Federer und "Rafa" Nadal umziehen. Die deutsche Padel-Nationalmannschaft machte bei der WM in Doha vom 15. bis 21. November eine "unglaublich extreme Erfahrung". 

Nationalspieler Christian Böhnke gerät auch einige Tage später immer noch komplett ins Schwärmen über das Event im Khalifa International Tennis & Squash Complex: "Das war einfach eine andere Welt, die man so nicht kennt. Einfach verrückt, wie sich dort um die Sportler gekümmert wird."

So ließen sich selbst die extremen klimatischen Bedingungen ausblenden. Böhnke berichtet: "Es war gefühlt nicht einmal unter 26 Grand. Nicht mal Nachts. Mit der Sonne am Tag wurde es dann so richtig böse. Hinzu kommt der mentale Druck, denn wir wollten Deutschland natürlich optimal repräsentieren."

Ein Ex-Bayern-Star und Fußball-Weltmeister als Glücksbringer

Gesagt, getan: Die deutsche Padel-Nationalmannschaft überzeugte auf voller Linie. Bezwang Dänemark und sogar die hochkarätig eingeschätzten Briten. Nationalspieler Jonas Messerschmidt jubelte im eigens produzierten Video-Blog: "Wir haben Großbritannien geschlagen und damit Padel-Geschichte für Deutschland geschrieben. Wir sind in den Top Ten - mega geil." 

Ob daran auch ein prominenter Trainingsgast seinen Anteil hatte? Jedenfalls absolvierte die deutsche Crew das letzte Warm-up vor dem großen Match mit Javi Martinez. Dem Ex-Star des FC Bayern und Fußball-Weltmeister von 2010, der mittlerweile im Wüstenstaat kickt. "Eine überragende Erfahrung und ein total bodenständiger Typ", feierte Böhnke den ungewohnten Doppelpartner, der Abends auf der Tribüne die Daumen drückte.

Mit Erfolg: Deutschland zwang Großbritannien nach 2:30 Stunden und einem 6:4 im dritten Satz des entscheidenden Doppels in die Knie. Und damit einen überaus prominenten Namen, denn auf der Gegenseite stand Chris Salisbury. Der Bruder von Joe Salisbury, seines Zeichens Doppel-Endspielteilnehmer bei den ATP Finals vergangene Woche in Turin.

Böhnke, Messerschmidt und Co. egalisierten also die beste Platzierung, die Deutschland je bei einer WM erreicht hat (Anm.d.Red.: 2014 sprang ebenso der zehnte Platz heraus). Und trugen sogar noch ihren (ganz kleinen) Teil dazu bei, dass der Weltmeister in diesem Jahr aus Europa kommt. Böhnke interviewte nämlich am Abend vor dem Endspiel zwischen Spanien und Argentinien (Anm.d.Red.: Zum zwölften Mal in 14 WM-Turnieren die Finalpaarung) die spanische Legende Paquito Navarro - und wünschte viel Glück für das Endspiel. Das Ergebnis: 2:0 für Spanien.

Die Weltmeisterschaft in Doha, auf den Spuren von Roger und "Rafa", war für die deutsche Nationalmannschaft also ein Erfolg auf voller Linie. In der Hoffnung, Padel in Deutschland noch bekannter zu machen. Und im Wissen, Geschichte geschrieben zu haben.

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(Bild (c) Privat)

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Adrian Rehling
am 24.11.2021 gepostet von:
Adrian Rehling
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Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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