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0:1! Starker Melzer verpasst Führung für Österreich

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26.11.2021|18:53 Uhr|von Björn Walter
0:1! Starker Melzer verpasst Führung für Österreich

Da war mehr drin für Österreich! Gerald Melzer hat das richtungsweisende Auftakteinzel bei den Davis Cup Finals in Innsbruck verloren. Trotz sehr ansprechender Leistung musste sich die rot-weiß-rote Nummer zwei Serbiens zweitem Mann Dusan Lajovic mit 6:7 (5), 6:3 und 5:7 geschlagen geben.

Um die Niederlage im ersten Gruppenvergleich noch abzuwenden, brauchen die Gastgeber nun eine Sensation. Heißt: Einen Sieg im sogenannten Novak-Duell. Österreichs Nummer eins Dennis Novak trifft im Anschluss auf keinen Geringeren als die Nummer eins der Welt Novak Djokovic.

Melzer belohnt sich nicht für klasse Leistung

Zunächst waren allerdings alle Augen auf Außenseiter Melzer gerichtet. Der aufgrund einer langwierigen Sprunggelenksverletzung auf Rang 287 abgestürzte Linkshänder hatte die Führung für die Alpenrepublik lange auf dem Schläger. Den Unterschied von 254 Plätzen in der Weltrangliste konnte man nicht erkennen.

Melzer war bereits im ersten Satz der bessere Spieler, ließ allerdings zu viele Chancen ungenutzt. Nach zwei ausgelassenen Breakmöglichkeiten beim Stand von 2:2 rutschten ihm im Tiebreak mehrere Bälle vom Rahmen ab. Bitter zudem: Beim Satzball packte Lajovic einen herausragenden Passierball gegen den ans Netz gestürmten Österreicher aus.

Novak-Duell kann Entscheidung bringen

Dennoch blieb die Körpersprache bei Melzer positiv. Auch im zweiten Durchgang diktierte er viele Ballwechsel mit seinem besten Schlag: der Rückhand cross. Diesmal wurde der Aufwand belohnt. Nach dem Break zum 4:2 machte der 31-Jährige aus Wien den Satzausgleich mit einer weiteren Rückhand quer über den Platz perfekt.

Danach zog Lajovic die Zügel allerdings kräftig an. Doch Melzer ließ sich trotz 1:4-Rückstand im Entscheidungssatz nicht abschütteln. Angefeuert von Kapitän Stefan Koubek kämpfte Melzer eisern um jeden Punkt. Während der Monte-Carlo-Finalist von 2019 den Ball häufig nur im Spiel hielt, ging Melzer ins Risiko. Zunächst mit Erfolg: Nach drei Spielgewinnen in Folge war er wieder voll im Geschäft. Als der Lokalmatador beim Stand von 5:6 gegen den Matchverlust servieren musste, zitterte bei Melzer allerdings der Arm. Drei Matchbälle konnte der Linkshänder grandios abwehren, ehe er sich doch noch um den verdienten Lohn der Arbeit brachte.

Schade! Nun muss Dennis Novak über sich hinauswachsen, damit Österreich im abschließenden Doppel noch eine Chance auf den Sieg hat.

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(Bild (c) IMAGO/ GEPA pictures)

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Björn Walter
am 26.11.2021 gepostet von:
Björn Walter
Redakteur
Schlägt aus dem zweiten Stock auf, kennt gute Beinarbeit jedoch nur vom Hörensagen. Tennis-Allzweckwaffe mit Herz für amüsante Geschichten abseits des Centercourts. In Redaktionskreisen als Ein-Mann-La-Ola-Welle für Rafael Nadal erprobt. Auch aktiv mit Laufschuhen und Rennrad.

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