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Die Halle bebt! Jannik Sinner gelingt der Houdini-Akt

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29.11.2021|21:35 Uhr|von Maximilian Bohne
Die Halle bebt! Jannik Sinner gelingt der Houdini-Akt

Unfassbare Szenen in Turin. Jannik Sinner und Italien standen bei den Davis Cup Finals nur ein Aufschlagspiel vor dem Aus – doch dann gelang dem Youngster das unfassbare Comeback. Am Ende bezwang Sinner Marin Cilic mit 3:6, 7:6 (4), 6:3.

Cilic dreht auf und bringt den Favoriten ins Wanken

Von Beginn an zeigte Cilic eine hochkonzentrierte Leistung und ließ sich von Sinner überhaupt nicht einschüchtern. Der 33-Jährige traf so gut wie jeden Ball und vermied unerzwungene Fehler fast vollständig. Sinner kämpfte zwar und pushte sich ebenso wie das Publikum konstant nach vorne, doch nur selten fand der Youngster die Lösung gegen den stabilen Cilic. Das Break zum 3:1 bedeutete in Satz eins bereits die Vorentscheidung, Cilic servierte wenig später zum 6:3 aus. 

Und der Weltranglisten-30. machte in Durchgang zwei zunächst genau da weiter, wo er aufgehört hatte. Mit druckvollen Grundlinienschlägen kontrollierte er das Geschehen und schnappte sich sofort wieder einen Breakball, den er mit einem Vorhand-Winner zum 1:0 verwandelte. Doch gerade, als alles entschieden schien, kam Sinner nochmal zurück.

Cilic ein Spiel vor dem Sieg – doch Sinner kommt zurück

Der 20-Jährige wollte den Kopf nicht hängen lassen und fightete sich noch einmal zurück. Nach beinahe jedem Punktgewinn gab Sinner sich die Faust - und belohnte sich schließlich mit dem Ausgleich zum 2:2. Alles war wieder offen, es entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Cilic brachte sich zum perfekten Zeitpunkt wieder zum 5:4 in Front. Nur ein Spiel fehlte zum Halbfinaleinzug - doch Cilic erlebte ein unangenehmes Déja-vù. Wieder kam Sinner zurück und wurde für den Ausgleich dieses Mal mit Standing Ovations und Sprechchören belohnt. Ein Tiebreak musste her - und Sinner fand rechtzeitig zu seinem besten Spiel. Mit einem perfekten Vorhand-Passierball tütete Sinner den 7:4-Satzausgleich ein. Die Halle tobte. 

Spätestens jetzt hatte Sinner das Momentum auf seiner Seite. Und tatsächlich gelang sofort das Break zum 1:0. Die Entscheidung war damit aber keineswegs gefallen, denn dieses Mal schlug Cilic postwendend zurück. Der Satz blieb lange eng, bis Sinner schließlich mit dem Break zum 4:3 den entscheidenden Stich setzen konnte. Mit einem weiteren Break verwandelte der Italiener zur Begeisterung des Publikums zum 3:6, 7:6 (4), 6:3 aus und sorgte somit für den 1:1-Ausgleich.

Doppel muss entscheiden

Bereits im ersten Einzel hatte es eine faustdicke Überraschung gegeben. Borna Gojo setzte sich gegen das lautstarke Publikum und den 252 Positionen besser platzierten Lorenzo Sonego durch und brachte Kroatien damit unerwartet in Führung. So muss nun das Doppel entscheiden: Fabio Fognini und Simone Bolelli treffen auf das Spitzendoppel Nikola Mektic/Mate Pavic.

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(Bild © IMAGO / LaPresse)

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Maximilian Bohne
am 29.11.2021 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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