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HALBFINALE! "Krapütz" gewinnen wahnsinnigen Tiebreak-Krimi

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30.11.2021|22:10 Uhr|von Maximilian Bohne
HALBFINALE! "Krapütz" gewinnen wahnsinnigen Tiebreak-Krimi

Es ist vollbracht! Kevin Krawietz und Tim Pütz haben Deutschland in einem wahren Thriller ins Halbfinale der Davis Cup Finals geschossen. Das Duo bezwang Joe Salisbury und Neal Skupski mit 7:6 (10), 7:6 (5) und besorgte damit den entscheidenden Punkt zum 2:1 gegen Großbritannien. 

Irrer Tiebreak entscheidet ersten Durchgang

Mit dem ersten Davis-Cup-Halbfinaleinzug seit 2007 vor Augen war die Aufgabe für Krawietz und Pütz vor dem entscheidenden Doppel klar: Ein Sieg muss her. Dass es nicht einfach werden würde, war allerdings genauso klar. Denn auf der anderen Seite standen Joe Salisbury (Rankiing-Position 3), der erst vor einigen Wochen die US Open gewinnen konnte, und Neal Skupski (Ranking-Position 20), der im Sommer in Wimbledon im Mixed triumphierte. 

Aber davon ließen Krawietz und Pütz sich nicht beirren. Das deutsche Duo blieb vor allem beim Aufschlag sehr solide. Kein einziger Breakball für die britische Paarung im gesamten Match trugen dem eindrucksvoll Rechnung. Weil aber auch Skupski und Salisbury lange nichts zuließen, wurde der Durchgang erst in der Endphase wirklich spannend. Dafür aber umso mehr. Skupski verlegte für die Briten innerhalb weniger Minuten zwei vermeintlich leichte Schmetterbälle, doch die Deutschen konnten die entstandenen Chancen bei Satzball bei 6:5 und bei 2:0-Führung im anschließenden Tiebreak zunächst nicht verwerten.

Bei 4:6 galt es plötzlich sogar selbst, Satzbälle abzuwehren, was unter teilweise hochspektakulären Ballwechseln ebenso gelang wie bei 7:8 und 8:9. Auch ein paar eigene Satzbälle gingen ins Land, bis zum 11:10. Pütz returnierte einen guten Aufschlag mit einem perfekten Lob in die hintere Ecke des Feldes und rückte auf, der folgende Volley genügte zum umjubelten Satzgewinn. 

Krawietz und Pütz legen nach und triumphieren in Tiebreak-Wunder

Nachdem sich der Puls bei allen Beteiligten wieder etwas beruhigt hatte, ging es weiter. Das allerdings nicht minder spektakulär, denn das Niveau in der Olympiahalle von Innsbruck blieb hoch. Beide deutschen Akteure hatten immer mehr Glanzmomente und waren dem Break näher als ihre Kontrahenten, doch wieder blieb bis zum Tiebreak alles in der Reihe. Und erneut hatte das Shootout jede Menge Drama zu bieten.

Die Briten erwischten einen herausragenden Start und zogen schnell auf 3:0, dann sogar auf 5:0 davon. Doch Krawietz und Pütz ließen den Kopf nicht hängen und fighteten sich zurück. 2:5, zwei Mini-Breaks zum 4:5. 6:5. Auf einmal war der Matchball da. Das unfassbare geschah: Per Returnwinner tütete Pütz den siebten Punkt in Folge und das 7:6 (10), 7:6 (5) ein. Mit dem verwandelten Matchball setzte die Erleichterung ein und das deutsche Team bejubelte gemeinsam den riesigen Erfolg des ersten Halbfinaleinzugs seit 2007. Dort geht es am Wochenende nun entweder gegen Schweden oder die russische Tennisföderation. 

Gojowczyk verliert - Struffi schlägt Norrie

Nach der Einzelniederlage von Peter Gojowczyk gegen Dan EvansEinzelniederlage von Peter Gojowczyk gegen Dan Evans hatte das deutsche Team zunächst 0:1 zurückgelegen, ehe Jan-Lennard Struff in drei Sätzen gegen den Weltranglistenzwölften Cameron Norrie siegtean-Lennard Struff in drei Sätzen gegen den Weltranglistenzwölften Cameron Norrie siegte und die DTB-Akteure wieder in die Spur brachte. 

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(Bild © IMAGO / Paul Zimmer)

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Maximilian Bohne
am 30.11.2021 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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