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"Struffi" kann den Halbfinal-Fluch nicht stoppen

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04.12.2021|15:30 Uhr|von Adrian Rehling
"Struffi" kann den Halbfinal-Fluch nicht stoppen

Es war wie schon 1994, 1995 und 2007: Deutschland trifft im Davis-Cup-Halbfinale auf Russland. Und zieht den Kürzeren. Daran konnte auch ein beherzt aufspielender Jan-Lennard Struff nichts ändern, der gegen Daniil Medvedev mit 4:6, 4:6 unterlag. Nach der Auftaktniederlage von Dominik Koepfer gegen Andrey Rublev (4:6, 0:6) führen die Russen damit uneinholbar mit 2:0.

Der erste Durchgang entwickelte sich, ähnlich dem erstem ersten Einzel zwischen Koepfer und Rublev, zu einer vom Ergebnis her knappen, aber dennoch rasanten Angelegenheit. Was daran lag, dass kein einziges Aufschlagspiel über Einstand ging. Als es dann aber darauf ankam, schlug Medvedev im Stile eines Großen mit dem Break zum 5:4 zu - bzw. wurde dazu auch ein wenig von Struff eingeladen. Erst der Volley ins Netz, dann eine Vorhand ins Netz, dann die Vorhand ins Aus: Machte drei Breakbälle für den Russen. Zwar wehrte "Struffi" die ersten beiden ab, beim dritten war es nach einer unangenehmen Vorhand Medvedevs direkt vor die Füße von Struff aber geschehen. Kurz darauf hieß es nach nur 32 Minuten 6:4 für den Favoriten.

Russland und Kroatien spielen im Endspiel um ihren jeweils dritten Titel

Im zweiten Satz ein nahezu identisches Spiel. Wieder ging es in den Aufschlagspielen ganz flott, wieder reichte dem Weltranglistenzweiten ein einziges Break, um für die Entscheidung zu sorgen. Dieses Mal schlug er allerdings bereits etwas früher zu, nämlich zum 3:2. Struff versuchte alles, Struff hängte sich wie immer voll rein. Auch ServusTV-Experte Christopher Kas analysierte gegen Ende des zweiten Satzes: "Struff spielt sein bestes Tennis jetzt - mit dem Rücken zur Wand." Tatsächlich erspielte sich "Struffi" bei 4:5 doch noch die erste Breakchance. Die Antwort Medvedevs? Ein krachender Aufschlagwinner. Und kurz darauf war die Partie dann gelaufen.

Damit steht Russland am Sonntag im großen Finale - und ist auch dort gegen Kroatien in der Favoritenrolle. Für beide Teams geht es um den dritten Davis-Cup-Titel in der Historie. Auch das Endspiel wird von ServusTV im TV und Livestream übertragen, los geht es ab 16 Uhr.

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(Bild (c) IMAGO / ZUMA Wire)

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Adrian Rehling
am 04.12.2021 gepostet von:
Adrian Rehling
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Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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