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Das Zverev-Jahr! So erfolgreich war „Sascha“ nie zuvor

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08.12.2021|11:00 Uhr|von Björn Walter
Das Zverev-Jahr! So erfolgreich war „Sascha“ nie zuvor

Goldjunge Alexander Zverev, wie hast du die Tenniswelt verzückt! Es war eine fantastische Reise mit unvergesslichen Erfolgen, die nicht nur bei den deutschen Fans für zahlreiche Gänsehaut-Momente sorgte. Über allem thront selbstverständlich der Olympiasieg, mit dem sich „Sascha“ 2021 in Tokio ein sportliches Denkmal setzte.

Vor allem das Halbfinal-Comeback gegen den damaligen Golden-Slam-Anwärter Novak Djokovic sprengte alle Dimensionen. Trotz 1:6-Abreibung im ersten und 2:3-Breakrückstand im zweiten Satz kam Zverev zurück und spielte sich in einen goldenen Rausch. Besonders schön: Der Olympiaheld öffnete danach sein Herz und widmete den historischen Triumph dem kompletten deutschen Team und allen, die ihn aus der Heimat unterstützt hatten.

Olympiassieg und zweiter Titel bei den ATP Finals

Der Start ins Jahr verlief jedoch alles andere als reibungslos. Im Januar verkündete Zverev die Trennung von Supercoach David Ferrer. Im Nachhinein die richtige Entscheidung. Unter der alleinigen Führung seines Vaters deutete der gebürtige Hamburger bereits bei den Australian Open an, wozu er in diesem Jahr in der Lage sein würde. Auf die knappe Viertelfinalniederlage gegen Rekordchampion Novak Djokovic folgte der erste von insgesamt sechs Titeln in dieser Saison in Acapulco.

Nach durchwachsenen Auftritten in Miami, Monte Carlo und München sicherte sich Zverev in Madrid die erste von zwei Masters-Trophäen 2021. Auch beim Sandplatzhighlight in Roland Garros präsentierte sich der DTB-Profi in starker Form und scheiterte erst im Halbfinale nach fünf Sätzen an Stefanos Tsitsipas. Weniger zufriedenstellend verlief die kurze Rasensaison. In Halle und Wimbledon musste sich Zverev bereits nach dem Achtelfinale verabschieden.

Dafür war er in der zweiten Saisonhälfte kaum noch zu stoppen. Seinen Olympiasieg in Fernost veredelte Zverev mit einem weiteren Masters-Titel in Cincinnati, ehe er bei den US Open gegen Dominator Djokovic in der Vorschlussrunde nach fünf Sätzen wiederum nur knapp den Kürzeren zog. Das zweite große Saison-Highlight sollte jedoch erst noch folgen.

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2022 will Zverev endlich den ersten Grand-Slam-Titel

Zverev setzte die Titelhatz in Wien fort und spielte sich in Paris-Bercy bis ins Halbfinale vor. Dort wurde der entkräftet wirkende Deutsche noch von Daniil Medvedev überrollt. Zwei Wochen später drehte er den Spieß im Endspiel der ATP Finals in Turin um. Nachdem „Sascha“ im Halbfinale den Weltranglistenersten Djokovic entzaubert hatte, ließ er auch dem Titelverteidiger aus Russland keine Chance. Mit der wohl reifsten Leistung seiner Karriere sicherte sich Zverev zum zweiten Mal nach 2018 den prestigeträchtigen Sieg beim Saisonabschlussturnier.

Unter dem Strich stehen sechs Erfolge aus sechs Finals und Rang drei in der Jahresweltrangliste – besser lief es für Alexander Zverev noch nie zuvor! Was neben dem privaten Glück mit Neu-Freundin Sophia Thomalla noch fehlt, ist der lang ersehnte Grand-Slam-Titel. 2020 war Zverev mit einer 2:0-Satzführung im US-Open-Finale gegen Dominic Thiem bereits ganz dicht dran, 2022 soll der letzte Schritt folgen. Dann ist auch der Sprung auf den Weltranglistenthron nur noch eine Frage der Zeit.

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(Bild (c) IMAGO/ Sven Simon)

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Björn Walter
am 08.12.2021 gepostet von:
Björn Walter
Redakteur
Schlägt aus dem zweiten Stock auf, kennt gute Beinarbeit jedoch nur vom Hörensagen. Tennis-Allzweckwaffe mit Herz für amüsante Geschichten abseits des Centercourts. In Redaktionskreisen als Ein-Mann-La-Ola-Welle für Rafael Nadal erprobt. Auch aktiv mit Laufschuhen und Rennrad.

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