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Im Juni noch die 366 der Welt: Das unfassbare Jahr der Emma Raducanu

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20.12.2021|11:00 Uhr|von Maximilian Bohne
Im Juni noch die 366 der Welt: Das unfassbare Jahr der Emma Raducanu

Ihr gelang die wohl größte Überraschung der abgelaufenen Saison. Emma Raducanu platzte im Sommer mit einem Paukenschlag auf die Bildfläche der Tenniswelt, als sie bei den US Open als Qualifikantin triumphierte.

Raducanu verzückt die Tenniswelt

Wirft man einen Blick auf die Jahresabschluss-Rankings von 2020, so muss man ziemlich lange suchen, bis man den Namen "Emma Raducanu" findet. Denn vor einem Jahr stand die Britin auf Rang 343 der Welt und absolut niemand ahnte, dass in Raducanu der nächste Stern am Tennis-Himmel steckte. Zwölf Monate später hat die 19-Jährige Experten und Fans mit ihrer bestechenden Art auf und neben dem Platz verzückt - und sich dabei ganz nebenbei zur Grand-Slam-Siegerin gekrönt. 

Volle zwölf Monate brauchte Raducanu dafür allerdings mitnichten. Erst im Juni gab Raducanu als Weltranglisten-366. ihr Debüt auf der WTA-Tour - mit einer Erstrundenniederlage gegen Harriet Dart beim 250-er Event in Nottingham. Drei Wochen später begann dann ihr Sommermärchen auf dem heiligen Rasen von Wimbledon. 

Über Wimbledon und die US Open in die Weltspitze

Dank einer Wildcard durfte Raducanu erstmals im Hauptfeld der "Championships" ran. Eine Investition, die sich für die Organisatoren mehr als bezahlt machte. Vor heimischem Publikum präsentierte die noch 18-Jährige erstmals ihr ganzes Können und feuerte sich an Diatchenko, Vondrousova und Cirstea vorbei ins Achtelfinale - all das ohne Satzverlust. Auf der großen Bühne im Achtelfinale spielte der Körper dann nicht mehr mit und Raducanu musste gegen Tomljanovic aufgeben. Doch ihre Reise ging gerade erst los.

Denn nur wenige Wochen später gelang Raducanu der Sprung in die US-Open-Qualifikation. Und der Rest ist Geschichte. Drei Siege in der Quali, sieben im Hauptfeld. Ohne Satzverlust - ohne, dass ein Satz überhaupt eng wurde - preschte der Youngster an allen vorbei, demontierte ihre Gegnerinnen und versetzte die Experten und Zuschauer in Schockstarre. Als erste Qualifikantin überhaupt gewann Raducanu ein Major-Turnier, als erste Britin seit 1977. Die Schlagzeilen purzelten, ein neuer Star war geboren. 

Raducanu tut sich mit Kerber-Erfolgscoach zusammen

Ruhig wurde es um das von der WTA zur Newcomerin des Jahres ausgezeichnete Supertalent auch in den Wochen nach ihrem großen Triumph nicht. Erste Schwierigkeiten holten Raducanu ein. Nur einige Tage nach ihrem Sieg in New York trennte sie sich von Coach Andrew Richardson. Ein überraschender Schritt, nach dem der Youngster einige Wochen ohne Trainer über die Tour tingelte. Im rumänischen Cluj folgte dann schließlich der nächste Meilenstein. Als Top-25-Spielerin und Major-Champion feierte Raducanu ihren ersten WTA-Sieg überhaupt. Eine Weltklasse-Statistik.  

Die Aussichten für den Rohdiamanten im Jahr 2022 könnten kaum besser sein. Immerhin hat Raducanu in der ersten Hälfte des Jahres so gut wie keine Punkte zu verteidigen und kann frei aufspielen. Kurz vor dem Saisonende verkündete sie dann ihren neuen Coach: Niemand geringeres als Torben Beltz, der Angelique Kerber zu höchsten Tennis-Ehren verhalf. Die Fans dürfen gespannt sein, welche Früchte diese Zusammenarbeit in der kommenden Saison trägt. 

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(Bild © IMAGO / UPI Photo)

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Maximilian Bohne
am 20.12.2021 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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