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Knapp am ersten Titel vorbei – „Struffis“ Achterbahnsaison

10.12.2021|11:00 Uhr|von Björn Walter
Knapp am ersten Titel vorbei – „Struffis“ Achterbahnsaison

Es war ein Jahr mit Licht und Schatten für Jan-Lennard Struff. Auf der Habenseite kann der 31-Jährige aus Warstein vor allem sein erstes Einzelfinale auf der ATP-Tour in München verbuchen. Die positive Entwicklung in der Weltrangliste konnte die deutsche Nummer zwei allerdings nicht fortsetzen. Nach Rang 29 in seiner Topsaison 2020 fiel „Struffi“ am Ende dieses Jahres bis auf Platz 51 zurück.

Der letzte Eindruck bleibt jedoch positiv in Erinnerung. Beim Davis-Cup-Endturnier in Innsbruck und Madrid führte Struff das DTB-Team in Abwesenheit von Alexander Zverev bis ins Halbfinale. Seinen stärksten Auftritt hatte der Hard-Hitter im Viertelfinale gegen Großbritannien, als er den Weltranglistenzwölften und Indian-Wells-Champion Cameron Norrie in drei Sätzen niederrang.

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Struff schrammt in München knapp am ersten Titel vorbei

Ansonsten hielt sich Struff mit Außreißern nach oben eher diskret zurück. Beim Heimspiel in München Ende April präsentierte er sich jedoch von seiner besten Seite. Nach Siegen gegen starke Spieler wie Dominik Koepfer, Filip Krajinovic und Ilya Ivashka musste Struff sich erst im Endspiel dem schlaggewaltigen Georgier Nikoloz Basilashvili geschlagen geben.

Beim Hallenturnier in St. Petersburg stellte der Schützling von Carsten Arriens ebenfalls unter Beweis, dass er an guten Tagen auch für die Top-Profis eine harte Nuss ist. Nach einer grandiosen Vorstellung gegen die aktuelle Nummer 14 der Welt Denis Shapovalov verwehrte ihm Taylor Fritz jedoch den zweiten Finaleinzug in dieser Saison.

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Starke French Open und viele Erstrundenniederlagen

Bei den Grand-Slam-Turnieren schied Struff hingegen dreimal in Runde eins aus. Die Achtelfinalteilnahme bei den French Open hübscht diese ernüchternde Bilanz allerdings gewaltig auf. Nach beeindruckenden Erfolgen gegen Top-Ten-Mann Andrey Rublev und Supertalent Carlos Alcaraz wurde er erst von Vorjahreshalbfinalist Diego Schwartzman gestoppt. Es war erst das zweite Mal nach 2019, dass Struff die zweite Woche bei einem Major erreichen konnte.

Setzt „Struffi“ den Aufwärtstrend des Spätherbstes fort, kann er 2022 wieder die Top 30 angreifen. Dafür sind aber konstantere Leistungen über einen längeren Zeitraum unerlässlich.

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Björn Walter
am 10.12.2021 gepostet von:
Björn Walter
Redakteur
Schlägt aus dem zweiten Stock auf, kennt gute Beinarbeit jedoch nur vom Hörensagen. Tennis-Allzweckwaffe mit Herz für amüsante Geschichten abseits des Centercourts. In Redaktionskreisen als Ein-Mann-La-Ola-Welle für Rafael Nadal erprobt. Auch aktiv mit Laufschuhen und Rennrad.

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