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Zverev/Krawietz können Auftakt-Niederlage nicht verhindern

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02.01.2022|12:30 Uhr|von Dennis Ebbecke
Zverev/Krawietz können Auftakt-Niederlage nicht verhindern

Sie haben alles gegeben, gereicht hat es jedoch nicht. Das deutsche Doppel, bestehend aus Alexander Zverev und Kevin Krawietz, hat Sonntagmittag (deutsche Zeit) mit 3:6, 4:6 gegen Daniel Evans und Jamie Murray verloren. Damit ist die Auftakt-Niederlage für das deutsche Team gegen Großbritannien besiegelt, nachdem zuvor Jan-Lennard Struff in seinem Einzel (gegen Evans) klar unterlegenJan-Lennard Struff in seinem Einzel (gegen Evans) klar unterlegen war und Zverev gegen Cameron Norrie den zwischenzeitlichen Ausgleich besorgtZverev gegen Cameron Norrie den zwischenzeitlichen Ausgleich besorgt hatte.

Im Viertelfinale des Davis Cups Anfang Dezember gab es die Begegnung Deutschland gegen Großbritannien schon einmal. Damals holte sich das DTB-Doppel um Krawietz und Tim Pütz den entscheidenden Punkt zum Einzug ins Halbfinale. Nicht wenige hatten damit gerechnet, dass Michael Kohlmann auch in Sydney mit dieser Konstellation an den Start gehen würde - doch anstelle von Pütz spielte Zverev an der Seite von Krawietz, da "Sascha" nach seinem souveränen Einzel-Erfolg zuvor mehr wollte. Auch die Briten gingen anders als erwartet - mit Evans statt Salisbury neben dem erfahrenen Murray - in das entscheidende Doppel, vertrauten also ebenfalls auf ihren Einzel-Sieger.

Satz eins: Deutschland hat zweimal Pech beim Deciding Point

Und tatsächlich konnte der Struff-Bezwinger nahtlos an seinen starken Auftritt anknüpfen. Auch dem schwarz-rot-goldenen Duo war der Wille anzumerken, der Teamspirit stimmte. Doch leider hatten Krawietz/Zverev in den entscheidenen Momenten das Glück nicht auf ihrer Seite. Zweimal konnten die Kontrahenten im ersten Satz ein Break mit dem sogenannten Deciding Point verhindern, darunter einmal aufgrund eines Rahmen-Returns des Olympiasiegers, der beinahe noch auf die Linie gefallen wäre. Alles in allem gelangen den Briten in Durchgang eins mehr Winner. Zudem ging von ihnen bei den Returns mehr Gefahr aus.

Kevin und "Sascha", die zuvor erst einmal in einem Doppel-Match zusammengespielt hatten (Erstrunden-Niederlage in Paris-Bercy 2020), mobilisierten zu Beginn des zweiten Satzes noch einmal alle Kräfte und wurden mit der 1:0-Führung belohnt. Allerdings brachte erneut ein frühes Break zum 1:2 den Matchplan durcheinander. Deutschland blieb zwar weiterhin dran, ein Re-Break blieb jedoch aus. Bei 3:4 gab es erneut die Chance bei Deciding Point, doch wieder klappte es nicht, weil Krawietz' Ball an der Netzkante hängenblieb.

DTB-Team braucht Siege gegen die USA und Kanada

Nach dem 1:2 zum Auftakt gegen Großbritannien braucht das deutsche Team nun dringend Siege in den ausstehenden Matches gegen die USA und Kanada. Denn: Nur der Gruppensieger schafft den Sprung ins Halbfinale. Insbesondere das zweite Duell gegen die US-Amerikaner hat es in sich: Taylor Fritz und John Isner konnten die Kanadier in ihrem ersten ATP-Cup-Spiel 2022 klar mit 3:0 bezwingen. Dennoch ist für Zverev und Co. natürlich noch etwas drin ...

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(Bild © IMAGO / UK Sports Pics Ltd)

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Dennis Ebbecke
am 02.01.2022 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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