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Trotz DTB-Aus vor Kanada-Duell: Struff verkauft sich teuer

06.01.2022|10:10 Uhr|von Dennis Ebbecke
Trotz DTB-Aus vor Kanada-Duell: Struff verkauft sich teuer

Diese Nachricht war ein echter Stimmungskiller für das DTB-Team: Da Großbritannien die USA in der Nacht mit 2:1 bezwingen konnte, war das abschließende deutsche Duell beim ATP Cup gegen Kanada am frühen Donnerstagmorgen sportlich gesehen praktisch bedeutungslos. Auch wenn der Gruppensieg - und damit der Sprung ins Halbfinale - nicht mehr möglich war, gab Jan-Lennard Struff im ersten Einzel gegen Denis Shapovalov noch einmal alles, verlor jedoch mit 6:7 (5), 6:4, 3:6.

Der ATP Cup ist auf der einen Seite ein Mannschaftswettbewerb, auf der anderen Seite aber auch ein Vorbereitungsturnier auf die Australian Open. Dementsprechend motiviert ging "Struffi" in sein drittes Einzel, nachdem seine Formkurve zuletzt nach oben gezeigt hatte. War Deutschlands Nummer zwei zum Auftakt gegen Daniel Evans noch chancenlos, konnte er im Anschluss den US-amerikanischen Aufschlagriesen John Isner in die Knie zwingen.

Struff mit engem Match gegen einen seiner Lieblingsgegner

Dort wollte "Struffi" auch gegen "Shapo" weitermachen, der einer seiner Lieblingsgegner auf der Tour ist. Ja, richtig gelesen! Die Head-to-Head-Bilanz vor dem Match sprach mit 5:2 klar für den Deutschen.

Auch der Kanadier kannte diese Statistik offenbar und war von vornherein gewillt, nichts zuzulassen. Ähnlich agierte der DTB-Profi, sodass die logische Folge Tiebreak lautete. In diesem ging es nicht minder eng zu, ehe Shapovalov im richtigen Moment zur Stelle war und seinen ersten Satzball nutzen konnte.

Struff bäumt sich in Satz zwei auf

Gutes Zeichen aus deutscher Sicht: Struff ließ sich nicht etwa hängen, sondern griff noch einmal an. Bereits Shapovalovs erstes Aufschlagspiel im zweiten Satz dauerte lange, ein Break für den DTB-Profi wäre nicht unverdient gewesen. Dieses holte Struff im Anschluss nach und ging so mit 2:1 in Führung.

Diesen Vorsprung sollte der 31-Jährige nicht mehr hergeben. Leider gelang es "Struffi" jedoch nicht, dieses hohe Niveau in den dritten Satz zu transportieren, in dem seinem neun Jahre jüngeren Kontrahenten letztendlich die Revanche für die vielen Niederlagen zuvor gelang.

Durch die 1:0-Führung dürften die Hoffnungen der kanadischen Tennisfans noch einmal größer geworden sein, nach Spanien, Polen und Russland das Halbfinale komplettieren zu können. Dafür braucht es jedoch einen Sieg über Deutschland. Gelingt das nicht, ziehen die Briten in die Runde der letzten Vier ein. Im zweiten Einzel wird Alexander Zverev gegen Felix Auger-Aliassime versuchen, den Ausgleich und ein entscheidendes Doppel zu erzwingen.

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(Bild © IMAGO / Icon SMI)

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Dennis Ebbecke
am 06.01.2022 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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