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Doppel-Drama! Deutschland-Bezwinger düpieren die Titelverteidiger

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08.01.2022|09:30 Uhr|von Maximilian Bohne
Doppel-Drama! Deutschland-Bezwinger düpieren die Titelverteidiger

Deutschland-Bezwinger Kanada steht im Finale des ATP Cups. Im Halbfinale bezwangen die Kanadier die Titelverteidiger aus Russland mit 2:1. Im entscheidenden Doppel rangen Denis Shapovalov und Felix Auger-Aliassime Daniil Medvedev und Roman Safiullin mit 4:6, 7:5, 10:7 nieder.

"Shapo" und Daniil siegen im Einzel

Vor der Partie war kein klarer Favorit auszumachen. Russland siegte zwar im Vorjahr, damals trat neben Daniil Medvedev allerdings Andrey Rublev an, der 2022 aufgrund einer Corona-Infektion fehlt. Roman Safiullin vertrat den Weltranglistenfünften aber würdig. Schon im ersten Einzel bot die Nummer 167 der Welt Shapovalov, immerhin 153 Ränge höher platziert, mutig die Stirn. "Shapo" gelang ein guter Start und das frühe erste Break der Begegnung zum 2:1. Mit der Zeit kam Safiullin aber immer besser in die Partie und hielt seinen Aufschlag zumeist souverän. Den frühen Rückstand konnte der Russe aber nicht mehr ausbügeln und der erste Durchgang ging mit 6:4 an Shapovalov. 

Der hatte auch in Satz zwei früh Breakchancen, aber Safiullin gelang es nun besser, in den engen Momenten mit seinem besten Tennis zur Stelle zu sein. Mit viel Geduld hielt der 24-Jährige sich lange genug über Wasser, um sich bei 6:5-Führung aus dem Nichts seine eigenen ersten Break- und damit Satzbälle zu erspielen. Der zweite saß tatsächlich und auf einen Schlag war alles wieder offen. Im Entscheidungssatz hätte das Match sich in beide Richtungen entwickeln können. Im vierten Aufschlagspiel musste Shapovalov satte sechs Breakbälle abwehren, um nicht entscheidend in Rückstand zu geraten. Die Mammutaufgabe gelang - und im siebten Spiel schlug der Linkshänder selber zum 4:3 zu. Bei eigenem Aufschlag servierte Shapovalov den Vorsprung zum 6:4, 5:7, 6:4 und dem 1:0 für Kanada ins Ziel.

Weit weniger Mühe mit seinem Einzel hatte Daniil Medvedev. Die Nummer zwei der Welt ließ gegen Felix Auger-Aliassime, der am Donnerstag noch Alexander Zverev geschlagen hatte, überhaupt nichts anbrennen. Nach gerade einmal einer guten Stunde tütete der US-Open-Champion mit 6:4, 6:0 trocken den Ausgleich ein. Nur in der Anfangsphase hatte der Kanadier wirklich mithalten können. Bis zur 4:3-Führung hielt er seinen Aufschlag, doch dann legte Medvedev los. Drei Spiele in Folge zum Satzgewinn, weitere sechs in Serie zum Match. Eine Matchdemonstration.

Das Doppel muss entscheiden

Wie von den meisten Experten vor der Partie antizipiert musste schließlich der Paarlauf entscheiden. Beide Teamkapitäne vertrauten auf ihre Einzelakteure. Medvedev und Safiullin gelang der bessere Start. Nach Abwehr zweier Breakbälle schlugen die Russen im dritten Spiel selber zu und landeten das erste Break zum 2:1. Wenig später hätte man die Führung gar noch ausbauen können, doch vier Gelegenheiten zum Doppelbreak verstrichen ungenutzt. Weil sowohl "Meddy" als auch sein Partner aber souverän servierten, machte das nichts. Per Ass verwandelte Medvedev, der das Spiel immer wieder an sich riss, zum 6:4. 

Im zweiten Durchgang wechselte sich das Bild. Das Match wurde ausgeglichener, weil die Kanadier viele der kleineren Fehler einstellten und immer besser in die Partie fanden. Lange blieb alles in der Reihe, bis es im zwölften Spiel soweit war. Mit der 6:5-Führung im Rücken drehten Shapovalov und Auger-Aliassime plötzlich auf, während Safiullin Anzeichen von Nervosität zeigte. Das Resultat: Ein 0:40 und vier Satzbälle. Der vierte saß und plötzlich war alles wieder offen.

Der Match-Tiebreak musste nun über den Finaleinzug entscheiden. Ein starker Return Shapovalovs brachte Kanada das erste Mini-Break zum 2:1. Die beiden kanadischen Youngster blieben das bessere Team. Bei 9:5 gab es den ersten Matchball. Mit dem dritten verwandelte Shapovalov schließlich per Volley-Winner zum 4:6, 7:5, 10:7 und das kanadische Team brach gemeinsam in frenetischen Jubel aus.

Im Finale trifft das kanadische Team nun am Sonntag auf Spanien, das sich bereits am Freitag mit 2:1 gegen Polen durchgesetzt hatte.

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(Bild © IMAGO / AAP)

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Maximilian Bohne
am 08.01.2022 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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PROFIS AUS DEM BEITRAG

Felix Auger-Aliassime
Canada Felix Auger-Aliassime ATP #9
Daniil Medvedev
Russia Daniil Medvedev ATP #2
Roman Safiullin
Russia Roman Safiullin ATP #149
Denis Shapovalov
Canada Denis Shapovalov ATP #14