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Mega-Aufholjagd! DTB-Spielerin kratzt an erstem WTA-Titel

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15.01.2022|10:10 Uhr|von Dennis Ebbecke
Mega-Aufholjagd! DTB-Spielerin kratzt an erstem WTA-Titel

Allein für diese irre Aufholjagd im Match-Tiebreak hätten die Deutsche Vivian Heisen und ihre ungarische Doppel-Partnerin Panna Udvardy den Titel beim WTA-500-Turnier in Sydney verdient gehabt. Am Ende mussten sich die beiden im Finale jedoch dem kasachisch-brasilianischen Duo Anna Danilina/Beatriz Haddad Maia mit 6:4, 5:7, 8:10 geschlagen geben. Die Anerkennung ist Vivian & Panna jedoch sicher.

Auf ITF-Ebene konnte Heisen bereits in den vergangenen Jahren den einen oder anderen Glanzpunkt setzen. Alleine an der Seite ihrer Landsfrau Katharina Hobgarski gewann die 28-Jährige im Jahr 2019 drei Turniere. An der Seite von Udvardy wäre ihr in Sydney nun beinahe der große Coup gelungen. Die Satzführung im Finale ließ darauf hoffen, dass die laut Ranking aktuell viertbeste deutsche Doppel-Spielerin (WTA #102) ihren ersten WTA-Triumph einfahren könnte. Aus schwarz-rot-goldener Sicht sind nur Laura Siegemund (#64), Julia Lohoff (#74) und Anna-Lena Friedsam (#93) in der Weltrangliste besser platziert.

Aus 2:9 wird 8:9! Die sensationelle Aufholjagd im Match-Tiebreak

Der Finaleinzug in Sydney dürfte Heisen noch weiter nach oben spülen - und zwar zurecht. Nach dem Satzausgleich lieferten Heisen/Udvardy eine sensationelle Aufholjagd, mit der sie ihr starkes Turnier fast gekrönt hätten. Danilina/Haddad Maia führten im Match-Tiebreak bereits gefühlt uneinholbar mit 9:2. Und dann das!

3:9
4:9
5:9
6:9
7:9
8:9

Heisen und Udvardy wehrten sechs (!) Matchbälle ab und hätten mit einem weiteren Punkt für den Ausgleich im Match-Tiebreak gesorgt. Doch ausgerechnet in diesem Moment brachten ihre Gegnerinnen den Turniersieg unter Dach und Fach.

Dass die Enttäuschung nach solch einer fantastischen Aufholjagd, die letztlich nicht mit dem Titel belohnt wurde, groß sein dürfte, versteht sich von selbst. Doch in erster Linie sollten die deutsche Doppel-Spezialistin und ihre Partnerin stolz auf sich sein - und die nächste Sensation ins Visier nehmen. Das Einzel-Finale von Sydney konnte übrigens die Spanierin Paula Badosa in einem ähnlich engen Match gegen Barbora Krejcikova aus Tschechien mit 6:3, 4:6, 7:6 (4) für sich entscheiden.

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(Bild (c) IMAGO/ Shutterstock)

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Dennis Ebbecke
am 15.01.2022 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur t├Ątig, f├╝hlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fu├čballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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PROFIS AUS DEM BEITRAG

Vivian Heisen
Germany Vivian Heisen WTA #<500
Anna Danilina
Kazakhstan Anna Danilina WTA #334
Beatriz Haddad Maia
Brazil Beatriz Haddad Maia WTA #83
Panna Udvardy
Hungary Panna Udvardy WTA #95