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Mit dem Rücken zur Wand! Ruud dreht kurioses Finale

21.05.2022|18:15 Uhr|von Maximilian Bohne
Mit dem Rücken zur Wand! Ruud dreht kurioses Finale

Lange sah es nach dem fünften ATP-Titel für Joao Sousa aus - dann legte Casper Ruud zu und holte sich den eigenen achten. Im Endspiel von Genf gewann der Titelverteidiger nach drei Stunden schließlich mit 7:6 (3), 4:6, 7:6 (1). 

Ruud feiert zweiten Titel des Jahres

Für Ruud ist es der zweite Triumph des Jahres. Bereits im Februar hatte er im argentinischen Buenos Aires triumphiert. Für Ruud ist es der siebte Titel auf Sand. Sousa verpasste dagegen ebenfalls die zweite Kür des Jahres, der beste portugiesische Spieler aller Zeiten hatte in Pune gewonnen. 

Lange sah es so aus, als würde Ruud die Titelehren dieses Mal verpassen. Für Sousa zahlte sich seine ungemeine Lauf- und Kampfbereitschaft, seine Geduld und nicht zuletzt unglaublich solides Tennis aus. Im ersten Satz hatte Ruud allerdings noch die Nase vorn. Der Norweger schnappte sich das erste Break, das er recht souverän durch den Satz transportierte. Erst beim Ausservieren litt die Nummer acht der Welt an einem wackligen Arm und so ging es in den Tiebreak. Doch hier fand Ruud zu seinen Stärken zurück und verwandelte zum 7:3.

Sousa bleibt lange unantastbar beim Aufschlag

Das frühe Break zum 2:1 für Ruud in Satz eins sollte lange das einzige bleiben. Sousa stabilisierte sich immer weiter und ließ insbesondere bei eigenem Aufschlag nichts mehr zu. Zumindest schien es so. Mit einem wohlplatzierten Break zum 3:2 sicherte Sousa sich in Durchgang zwei den entscheidenden Vorteil und stellte auf 6:4. Der einstige Top-30-Akteur schien die Lage nun vollständig im Griff zu haben. Auch in Durchgang drei gelang das Break zum 3:2. 

Doch als alles nach einer Wiederholung des zweiten Satzes aussah und Sousa den Match- und Turniergewinn auf dem Schläger hatte, schlug Ruud zurück. Plötzlich gelang das erste Break seit weit über zwei Stunden und alles war wieder offen. Noch vor Minuten hatte Sousa den Pokal in Gedanken schon in die Höhe gestemmt und auf einmal gab es den Tiebreak. Der lief völlig nach Plan - für Ruud. 1:0, 2:0, 3:0, 4:0, 5:0, 6:0 - nach drei Stunden verwandelte der Top-10-Akteur mit seinem zweiten Matchball zum Titel. 

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(Bild © IMAGO / LaPresse)

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Maximilian Bohne
am 21.05.2022 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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