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6. Pleite in Folge! Thiem auch in Paris völlig von der Rolle

22.05.2022|13:12 Uhr|von Björn Walter
6. Pleite in Folge! Thiem auch in Paris völlig von der Rolle

2018 und 2019 stand Dominic Thiem im Finale der French Open. 2022 ist er nur noch ein Schatten seiner großen Tage. Der auf Weltranglistenposition 194 abgerutschte Österreicher musste sich auch im sechsten Match nach seinem Comeback deutlich geschlagen geben. Gegen Hugo Dellien aus Bolivien ging Thiem in der ersten Runde der French Open sang- und klanglos mit 3:6, 2:6 und 4:6 unter.

Für den 28-Jährigen ist es bereits die zweite Auftaktpleite in Folge in Roland Garros. Im Vorjahr musste er sich dem Spanier Pablo Andujar in fünf Sätzen geschlagen geben. Kurz darauf verabschiedete sich Thiem mit einer komplizierten Handgelenksverletzung für etwa neun Monate von der Tour. Die Folgen der Zwangspause sind weiterhin sichtbar. Von den kraftvollen Grundschlägen und der einstigen Sicherheit ist nicht mehr viel übriggeblieben.

Bitter! Thiem kommt auch in Roland Garros nicht in Tritt

Thiem fehlte auch gegen Dellien das Vertrauen in seine Vorhand. Mit hängendem Kopf und zweifelndem Blick schleppte sich der US-Open-Champion von 2020 ratlos durch dieses Match. Weder die Länge noch die Dosierung in den Schlägen passten. Der Südamerikaner musste den Ball meist nur mit viel Topspin im Spiel halten und auf die Fehler der ehemaligen Nummer drei der Welt warten.

Bitter war vor allem die Bilanz als Rückschläger. Während sich Thiem in den Sätzen eins, zwei und drei nicht einen Breakball erspielen konnte, schlug Dellien konsequent zu. Der Aufschlagverlust zum 1:3 im ersten und das Doppelbreak zum 0:1 und 1:4 im zweiten Durchgang sorgten schnell für klare Verhältnisse. Dellien arbeitete auch im dritten Satz mit viel Höhe in den Schlägen, Thiem hingegen suchte nun immer häufiger den Weg ans Netz.

Klappte nur bedingt. Nach einem weiteren Aufschlagverlust direkt zu Beginn des Durchgangs lief der 17-fache ATP-Titelträger der Musik hinterher. Abgesehen von einigen schönen Punktgewinnen ging dem ÖTV-Star zu häufig die Balance ab. Nicht mal ein Satzgewinn war an diesem Sonntag drin. Dafür war der Abstand zu den Bällen und die Schlagvorbereitung nicht gut genug. Immerhin der Kampfgeist stimmte. Mit dem Rücken zur Wand spielte Thiem sein bestes Tennis. Am Ende setzte sich dennoch Dellien völlig verdient durch. Es bleibt ein weiter Weg zurück zu alter Stärke für den zweifachen French-Open-Finalisten.

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(Bild (c) IMAGO/GEPA pictures)

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Björn Walter
am 22.05.2022 gepostet von:
Björn Walter
Redakteur
Schlägt aus dem zweiten Stock auf, kennt gute Beinarbeit jedoch nur vom Hörensagen. Tennis-Allzweckwaffe mit Herz für amüsante Geschichten abseits des Centercourts. In Redaktionskreisen als Ein-Mann-La-Ola-Welle für Rafael Nadal erprobt. Auch aktiv mit Laufschuhen und Rennrad.

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