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Matchball abgewehrt - Zitter-Zverev müht sich in Runde drei

25.05.2022|18:15 Uhr|von Henrike Maas
Matchball abgewehrt - Zitter-Zverev müht sich in Runde drei

Alexander Zverev hat sich mit ganz viel Mühe in die dritte Runde von Roland Garros gezittert. Mit einem 2:6, 4:6, 6:1, 6:2 und 7:5 rang Deutschlands Nummer eins den Argentinier Sebastian Baez nieder und erinnerte dabei sehr an frühere Zeiten, in denen er in den ersten Runden der Majors regelmäßig in Fünf-Satz-Krimis geriet. 

Schon vor dem Match dürfte Zverev gewusst haben, dass das Duell gegen Baez kein Spaziergang werden würde. Erst vor zwei Wochen hatte er dem Argentinier in Rom gegenübergestanden und seine liebe Mühe gehabt, in zwei Sätzen durchzukommen. Wie beim Duell in der ewigen Stadt wurde Deutschlands Nummer eins auch in Paris von Baez ordentlich über den Platz gescheucht. Dabei konnte der Argentinier Zverev besonders mit der Vorhand richtig wehtun und immer wieder am Netz kalt erwischen. 

Was vor allem auch daran lag, dass Zverev so gar nicht in einen Spielrhythmus fand. Zwar kam der Aufschlag des Deutschen ganz ordentlich, alles danach lief für den 25-Jährigen aber so überhaupt nicht rund. Fehler reihte sich an Fehler und das resultierte entsprechend in Break nach Break. 

Aufholjagd wird belohnt

Bis zum 2:6, 0:4 lief das so, ehe Alexander Zverev langsam aufwachte. So stabilisierte sich der Deutsche bei den eigenen Grundschlägen, bekam nun aber auch von Baez mehr Angriffsfläche und Fehler angeboten. Aus dem 0:4 wurde ein 3:4 und auch wenn es noch nicht reichte, um den Satz ganz in die eigene Richtung zu drehen, hatte man nun zumindest das Gefühl, dass Alexander Zverev endlich aktiv am Geschehen teilnahm.

Das schlug sich in Satz drei dann auch in Zählbarem nieder. Nachdem Zverev mit dem Aufschlagspiel zum 1:0 das erste Mal im gesamten Match in Führung ging, übernahm er zusehends die Kontrolle. Nun endlich sicher in den Grundschlägen, drehte Zverev den Spieß um und scheuchte nun Sebastian Baez über den Platz. Zwei Breaks im Verlauf von Satz drei brachten "Sascha" nach rund zwei Stunden Spielzeit den 1:2-Anschluss. Weitere vierzig Minuten später und Zverev hatte den Satzausgleich geschafft.

Ganze vier Mal in seiner Grand-Slam-Karriere hatte Alexander Zverev einen Zwei-Satz-Rückstand noch mal aufgeholt. Zweimal gab es anschließend die Niederlage, zweimal ging die Partie an Zverev. So auch diesmal, wobei es der Deutsche in Satz fünf noch mal spannend machte. Denn zunächst geriet der 25-Jährige mit 2:4 in Rückstand, musste dann bei 4:5 einen Matchball abwehren. Das ging gut, ebenso wie der Zittersieg.

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(Bild (c) IMAGO/NurPhoto/Ibrahim Ezzat)

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Henrike Maas
am 25.05.2022 gepostet von:
Henrike Maas
Redakteur
Henrike hat ihre Liebe zum Tennis erst später entdeckt, ist seitdem aber sowohl auf und neben dem Court immer dabei. In den Bereichen Technik, Taktik und Ausrüstung etwas detailverliebt, kann man mit ihr über alles rund um die gelbe Filzkugel reden.

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