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Glanzloser Zverev quält sich ins Viertelfinale

29.05.2022|19:00 Uhr|von Henrike Maas
Glanzloser Zverev quält sich ins Viertelfinale

Alexander Zverev hat zum vierten Mal mindestens das Viertelfinale der French Open erreicht. Deutschlands Nummer eins gewann mit einem glanzlosen Auftritt gegen den Spanier Bernabe Zapata Miralles 7:6 (11), 7:5 und 6:3. Zapata Miralles, derzeit die Nummer 131 der Welt, war ziemlich überraschend ins Achtelfinale von Paris eingezogen, nachdem er die drei US-Amerikaner Michael Mmoh (#176), Taylor Fritz (#14) und John Isner (#26) aus dem Turnier genommen hatte.

Der erste Satz startete für Alexander Zverev zunächst nach Maß. Die Anfangsnervosität seines Gegners ausnutzend, holte er sich direkt das erste Aufschlagspiel von Zapata Miralles. Der Spanier hatte seine liebe Mühe mit der Power des Deutschen und wurde von Zverev immer wieder weggedrückt. Dem frühen Break folgte ein Weiteres zur 4:1-Führung. Schon halb auf dem Weg zum Satzgewinn beschloss "Sascha" dann aber, dass ihm der Durchgang doch irgendwie nicht spannend genug ist. Aus dem Nichts wurde die Nummer drei der Welt fehleranfällig und spielte auf einmal so wie in seinen ersten beiden Sätzen gegen Sebastian Baez in Runde zwei. Eine Einladung, die Zapata Miralles natürlich gerne annahm. Aus dem 4:1 für Zverev wurde ein 5:5. Vom 5:5 an ging es in den Tiebreak, den der Deutsche erst mit 13:11 dann doch noch an sich ziehen konnte. 

Der Satzgewinn gab Alexander Zverev allerdings keinen Auftrieb. Direkt zum Auftakt des zweiten Durchgangs verlor der 25-Jährige erneut seinen Aufschlag. Nicht etwa, weil sein Gegner auf einmal wie von einem anderen Stern spielte, sondern weil Zverev die unnötigen Fehler inzwischen mehr als großzügig verteilte. Da musste Bernabe Zapata Miralles wenig tun, außer den Ball im Spiel halten und das machte der Spanier sehr gut. Er machte aber auch nicht viel mehr. Sobald Zverev sein Level wieder anzog, hatte Zapata Miralles kaum etwas entgegenzusetzen. Es lag also allein in der Hand von Alexander Zverev, das Geschehen wieder in seine Richtung zu drücken. Das bekam er dann auch hin. Immer noch nicht wirklich mit ästhetischen Punktgewinnen gesegnet, konnte Deutschlands Nummer eins aber wenigstens das Feld wieder regelmäßig treffen und nach rund zwei Stunden Spielzeit auf eine Zweisatz-Führung stellen.

Auch nach dieser Führung wurde das Match aus Sicht von Zverev nicht unbedingt besser. Zwar konnte der Deutsche besonders den schwachen zweiten Aufschlag seines Gegners immer wieder bestrafen, bekam bei eigenem Service aber dann aber selber wenig gebacken. Zwei Mal gab Alexander Zverev in Satz drei eine Breakführung direkt wieder ab, ehe er nach seinem dritten Spielgewinn bei Aufschlag Zapata Miralle den Deckel dann doch auf die Partie packte. 

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(Bild © Jürgen Hasenkopf) 

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Henrike Maas
am 29.05.2022 gepostet von:
Henrike Maas
Redakteur
Henrike hat ihre Liebe zum Tennis erst später entdeckt, ist seitdem aber sowohl auf und neben dem Court immer dabei. In den Bereichen Technik, Taktik und Ausrüstung etwas detailverliebt, kann man mit ihr über alles rund um die gelbe Filzkugel reden.

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