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21 Breaks! Jule-Triumph im Aufschlag-WAHNsinn

01.07.2022|14:10 Uhr|von Maximilian Bohne
21 Breaks! Jule-Triumph im Aufschlag-WAHNsinn

Es ist erst ihr zweiter Auftritt in einem Grand-Slam-Hauptfeld - jetzt steht sie im Achtelfinale. Jule Niemeier zaubert sich auf dem heiligen Rasen von Wimbledon derzeit in die Herzen aller deutschen Tennis-Fans. In der dritten Runde schlug "Jule" Lesia Tsurenko mit 6:4, 3:6, 6:3 und zog in die Runde der letzten 16 ein. 

Wimbledon-Abenteuer geht in die nächste Runde

Erst am Mittwoch hatte Niemeier für eine der größten Überraschungen der Woche gesorgt und mit Anett Kontaveit die Nummer zwei des Turniers klar mit 6:4, 6:0 vom Platz geschossen. Es war der beste Sieg ihrer Karriere - doch das Wimbledon-Abenteuer ist noch lange nicht am Ende. Denn auch in Runde drei wusste die 22-Jährige voll zu überzeugen. 

Zumindest nach der nervösen Anfangsphase. In der zog Tsurenko nämlich zügig auf 3:0 davon, der denkbar schlechteste Start aus deutscher Sicht. Dann fing Niemeier sich aber und übernahm mit ihrer schnellen Vorhand mehr und mehr in die Kontrolle in den Ballwechseln. Die Belohnung: Der Ausgleich zum 3:3. Und Niemeier blieb die bessere Spielerin. Viele feine Stops und Power-Vorhände brachten Punkt um Punkt ins Lager der Dortmunderin, wie etwa bei 5:4-Führung. Mit einem feinen Vorhand-Stop und einem krachenden Passierball erspielte Niemeier sich den Satzball. Dann landete eine Vorhand Tsurenkos im Aus und die Führung war eingetütet. 

Windige Bedingungen machen Aufschlag schwierig

Schon im ersten Satz hatten beide Spielerinnen schwer mit ihrem Aufschlag zu kämpfen gehabt. Der recht starke Wind auf der Anlage machte die Aufgabe schwieriger als noch in den Vortagen. Das wurde Niemeier zu Beginn des zweiten Satzes wieder zum Verhängnis. Abermals ging die Ukrainerin so mit 3:0 in Front. Damit war die Messe zwar noch nicht gelesen, denn Niemeier glich abermals aus. Doch eine Wiederholung des ersten Satzes gab es nicht. Tsurenko zog das Tempo noch einmal an und stellte auf 6:3. 

Schon in den ersten beiden Durchgängen hatten beide Spielerinnen mehr Breaks gelandet, als Aufschlagspiele durchgebracht. Dieses Problem verschärfte sich in Satz drei noch. Break, Break, Break, Break, Break. Erst im sechsen Spiel gelang es Niemeier, ein Service durchzubringen. Das war das eigentliche Break. Denn auch der Rest des Satzes bestand kurioserweise nur aus Aufschlagverlusten. 5:2, 5:3 - und schließlich 6:3. Der größte Erfolg Niemeiers noch so junger Karriere war perfekt. 

Am Ende der Partie standen satte 21 Breaks zu Buche - bei nur sieben (!) Aufschlaggewinnen. Kurios! Im Achtelfinale wartet auf Niemeier übrigens die nächste (nominell) machbare Aufgabe. Dann geht es entweder gegen Heather Watson oder Kaja Juvan. 

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(Bild © IMAGO / Hasenkopf)

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Maximilian Bohne
am 01.07.2022 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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