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SINNsetional! Sinner beendet Alcaraz' 36:0-Bilanz

31.07.2022|22:35 Uhr|von Adrian Rehling
SINNsetional! Sinner beendet Alcaraz' 36:0-Bilanz

Jannik Sinner zeigt nach Satzrückstand eine unglaubliche Wende!

Wenn du gegen Carlos Alcaraz hinten liegst, hast du eigentlich kaum noch eine Chance. Wenn du gegen Carlos Alcaraz auf Sand hinten liegst, noch weniger. Beides allerdings hat Jannik Sinner nun im Endspiel von Umag dennoch geschafft. Der Italiener siegte mit einer hintenraus phänomenalen Leistung mit 6:7, 6:1, 6:1.

Sinner ab 0:1 und 0:40 im 2. Satz wie von einer anderen Welt

Es war bereits ein überaus unterhaltsamer erster Satz für ein 250er-Endspiel, obwohl die Aufschlagspiele allesamt glatt durchgingen. Es gab keinen einzigen Breakball, nur ein einziges Mal musste der Aufschläger über Einstand gehen, nämlich Sinner beim Stand von 4:4. Im Tiebreak zog Alcaraz das Tempo dann zum Start nochmal an und erspielte sich ein 5:1. Doch der Italiener kämpfte sich wieder heran, beim 6:5 für "Carlitos" war sogar wieder alles in der Reihe. Doch mit einer überragenden Vorhand aus der Abwehr machte Alcaraz doch noch den Satzgewinn perfekt.

Und damit eine überragende Quote: In jedem Match, das der 19-Jährige bisher in 2022 absolviert hat, gewann er mindestens einen Durchgang. Was noch viel wuchtiger klang: Die 36:0-Siege in dieser Saison, wenn Alcaraz mit Satz vorn lag. In der gesamten Karriere sind es ebenfalls herausragende 64:2-Erfolge. Als der Weltranglisten-Fünfte dann beim Stand von 1:0 ein 0:40 bei Service Sinner erzaubert hatte, roch es nach der Vorentscheidung. Doch Sinner wehrte insgesamt sechs Breakbälle in diesem Aufschlagspiel ab. Viel mehr sogar noch: Er holte sich auch die kommenden fünf Spiele. Break zum 2:1, zwei Breakbälle abgewehrt auf dem Weg zum 3:1, Break zum 4:1, Aufschlagspiel zu 30 zum 5:1, Break zum 6:1. Ein 6:1, das über eine Dreiviertelstunde dauerte. Und ein "moralischer Bagel" für den Gegner.

Sinner legte zu Beginn des dritten Durchgangs nach, ließ Spiel sieben in Serie mit einem Aufschlagspiel zu 0 folgen. Dann gab es aber endlich die Antwort, denn Alcaraz konterte ebenfalls mit einem Zu-Null-Servicegame. Er hätte sogar noch einen nachlegen können, vergab aber auch seine neunte (!) Breakmöglichkeit in diesem Match. Und Sinner? Der pushte sich und die kroatischen Tennis-Fans.

Ein Push, der derartig saß, das Alcaraz Hören und Sehen verging. Denn es folgten das 2:1, 3:1, 4:1, 5:1 und 6:1 für Sinner. Mit einer Performance, die ab dem 0:1 und 0:40 zu Beginn des zweiten Satzes ihresgleichen suchte.

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(Bild (c) IMAGO / Pixsell)

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Adrian Rehling
am 31.07.2022 gepostet von:
Adrian Rehling
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