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Zverev-Ansage: „Können Davis Cup gewinnen“

11.08.2022|17:15 Uhr|von Björn Walter
Zverev-Ansage: „Können Davis Cup gewinnen“

Dass Alexander Zverev bis zu den US Open fit wird, erscheint im Moment nicht besonders realistisch. Spätestens beim Davis Cup in Hamburg will die deutsche Nummer eins aber wieder auf dem Platz stehen.

„Ich habe schon angefangen, fleißig zu trainieren für den Davis Cup“, sagte Zverev gut gelaunt am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in einem Hotel mit Blick auf die Alster. Es sei keine Frage, „dass ich beim Davis Cup dabei sein werde“.

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Zverev will definitiv beim Davis Cup antreten

Der Weltranglistenzweite war im Halbfinale der French Open gegen Rafael Nadal umgeknickt und hatte sich alle drei seitlichen Bänder im rechten Sprunggelenk gerissen. Vier Monate würde er brauchen, um wieder auf dem Platz zu stehen, hätten ihm die Ärzte gesagt, meinte Zverev. Jetzt sei er selbst überrascht über den schnellen Heilungsverlauf.

Die Davis Cup Group Finals finden vom 13. bis 18. September am Rothenbaum statt. Dabei trifft das deutsche Team in seiner Gruppe auf Frankreich (14. September), Belgien (16. September) und Australien (18. September).

Ziel sei es, die Gruppe zu gewinnen und sich für das Finalturnier vom 22. bis 27 November in Malaga zu qualifizieren, wo Zverev ebenfalls dabei sein will.

„Können Favoritenrolle einnehmen“

„Ich glaube daran, dass wir mit dem stärksten Team eine realistische Chance haben, den Davis Cup zu gewinnen“, betonte der zweifache ATP-Finals-Champion. „Unser Doppel ist unglaublich gut, wie es in den vergangenen Jahren immer wieder bewiesen hat. Dazu haben wir weitere starke Einzelspieler wie zum Beispiel Oscar Otte oder Jan-Lennard Struff, die zuletzt auch in Brasilien dabei waren und stets für Punktgewinne gut sind.“

Ziel sei es, die Gruppe zu gewinnen und sich für das Finalturnier vom 22. bis 27 November in Malaga zu qualifizieren, wo Zverev ebenfalls dabei sein will: „Unsere drei Gruppengegner Frankreich, Belgien und Australien sollte man nicht unterschätzen, aber ich habe schon das Gefühl, dass wir als Mannschaft durchaus die Favoritenrolle in dieser Gruppe einnehmen können. Wir wollen für Deutschland in diesem Jahr im Davis Cup etwas erreichen.“

In Hamburg wird auf einem Hartplatz statt auf dem am Rothenbaum üblichen Sandplatz gespielt. Zudem wird das Dach des Stadions geschlossen. «Das wird eine tolle Stimmung werden», meinte der Präsident des Deutschen Tennis Bundes, Dietloff von Arnim. „Und ich glaube, wir werden erfolgreich sein. Natürlich werden die Zuschauer entscheidend sein.“

Vorfreude auf Hamburg – US Open ungewiss

Das sieht Zverev genauso. „Das wird definitiv ein Heimspiel“, meinte er. «Das wird noch einmal etwas ganz anderes sein, als ein ATP-Turnier zu Hause zu spielen.“ In der Mannschaft sei man immer zusammen und feuere sich gegenseitig an. «Und wenn wir dann noch 10.000 Zuschauer im Stadion haben und zigtausend Menschen wissen, dass wir zu Hause spielen, ist es etwas Besonderes.“

Offen ließ Zverev, ob er bei den US Open Ende des Monats startet. „Sicher bin ich mir nicht, ob es noch etwas mit den US Open werden wird“, meinte er. In zehn Tagen werde er mehr wissen.

Dann wurde es noch einmal persönlich, und er sprach über seine Diabetes-Erkrankung, die er am Wochenende öffentlich gemacht hatte.

Diabetes: „Habe meine Geschichte unter Kontrolle“

Zugleich hatte er die Gründung einer Stiftung angekündigt. „Man kann mit dieser Erkrankung vieles erreichen kann“, sagte Zverev, der nach eigener Aussage als Kind wegen der Diabetes auch gehänselt wurde.

„Ich möchte vielen anderen Kindern, vielen Eltern Mut machen, dass sie sich einfach keine Limits setzen.“ Das sei seine Botschaft. Er müsse sich wie alle Diabetes-Kranke mehrmals am Tag spritzen, sagte Zverev. Auch prüfe er während des Matches regelmäßig seine Werte. «Ich habe meine Geschichte unter Kontrolle, zum Glück.“

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(Bild (c) IMAGO/ Andre Lenthe / Text mit dpa)

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Björn Walter
am 11.08.2022 gepostet von:
Björn Walter
Redakteur
Schlägt aus dem zweiten Stock auf, kennt gute Beinarbeit jedoch nur vom Hörensagen. Tennis-Allzweckwaffe mit Herz für amüsante Geschichten abseits des Centercourts. In Redaktionskreisen als Ein-Mann-La-Ola-Welle für Rafael Nadal erprobt. Auch aktiv mit Laufschuhen und Rennrad.

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