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Zwei DTB-Profis dürfen weiter vom Hauptfeld träumen

24.08.2022|08:40 Uhr|von Dennis Ebbecke
Zwei DTB-Profis dürfen weiter vom Hauptfeld träumen

Die gute Nachricht zuerst: Zwei DTB-Herren dürfen weiter vom Hauptfeld bei den US Open 2022 träumen, da sie ihre Auftakthürden in der Qualifikation in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch meistern konnten. Die schlechte Nachricht: Mit Dominik Koepfer ist ein vielversprechender deutscher Profi ausgeschieden, der vor ein paar Jahren in Flushing Meadows beeindruckende Auftritte hingelegt hatte.

Maximilian Marterer gegen Daniel Dutra da Silva (Brasilien) 7:5, 6:7, 6:2

Ein guter Start für "Maxi" Marterer, auch wenn er für seinen Sieg gegen die Nummer 208 der Welt knapp zweieinhalb Stunden brauchte. Nach zwei hart umkämpften Sätzen ließ der 27-Jährige gegen den Brasilianer im entscheidenden Durchgang nichts anbrennen und zog schnell mit 5:1 von dannen. Am Ende setzte er sich mit 7:5, 6:7 (4), 6:2 durch - auch mit Hilfe von 19 (!) Assen. Die würden ihm auch in der zweiten Quali-Runde gut zu Gesicht stehen, denn der Spanier Carlos Taberner ist ein anderes Kaliber. Für Marterer spricht, dass er sich in diesem Jahre bereits in Melbourne und Wimbledon erfolgreich durch die Qualifikation kämpften konnte.

Mats Moraing gegen Juan Pablo Ficovich (Argentinien) 6:3, 6:1

Souverän! Dieses Wort beschreibt den ersten Auftritt von Mats Moraing bei den diesjährigen US Open recht treffend. Nicht einmal eine Stunde brauchte der 30-jährige Mülheimer, um sich mit 6:3, 6:1 gegen den Argentinier Juan Pablo Ficovich (ATP #128) durchzusetzen, der in der Weltrangliste sogar ein paar Plätze besser platziert ist als Moraing (ATP #149). Je zwei Breaks in zwei Sätzen: Das konnte sich sehen lassen und machte Lust auf mehr. In New York geht es für ihn gegen den Italiener Raul Brancaccio weiter, mit dem aus DTB-Sicht noch eine Rechnung zu begleichen ist.

Ausgerechnet jener Brancaccio war es nämlich, der Dominik Koepfer in der ersten Quali-Runde bezwingen konnte. Der 28-Jährige unterlag dem Italiener mit 6:7 (4), 4:6. Dass es ausgerechnet Koepfer so früh erwischte, ist bitter. Schließlich sind die US Open für den im Schwarzwald geborenen Tennisprofi quasi ein Heimspiel, da er als ehemaliger College-Spieler gute Erinnerungen an die USA hat. Zudem konnte er beim Grand-Slam-Turnier in Flushing Meadows vor drei Jahren die Fans begeistern: 2019 drang Koepfer bis ins Achtelfinale vor, scheiterte dort in vier Sätzen an Daniil Medvedev.

Das deutsche Zweitrunden-Quali-Duell zwischen Koepfer und Moraing fällt also leider ins Wasser. Neben Letzterem und Marterer hat Deutschland noch drei weitere Eisen im Feuer. Jan-Lennard Struff, Daniel Masur und Yannick Hanfmann (gegen den Österreicher Sebastian Ofner) haben ihr Erstrundenmatch noch vor der Brust. Bei den Damen ruhen die Hoffnungen noch auf Nastasja Schunk und Tamara Korpatschruhen die Hoffnungen noch auf Nastasja Schunk und Tamara Korpatsch, die zum Quali-Auftakt siegten.

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(Bild (c) IMAGO / Hasenkopf)

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Dennis Ebbecke
am 24.08.2022 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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