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Jule ärgert die große Iga - mehr aber nicht

05.09.2022|22:25 Uhr|von Adrian Rehling
Jule ärgert die große Iga - mehr aber nicht

Die letzte deutsche Hoffnung bei den US Open ist raus!

Im Achtelfinale hat es nun auch Jule Niemeier erwischt. Die DTB-Akteurin zeigte gegen Iga Swiatek, Nummer eins der Welt, über eineinhalb Sätze großartiges Tennis, brach dann aber deutlich ein und unterlag mit 6:2, 4:6, 0:6. Immerhin konnte sie der großen Favoritin den ersten Satzverlust verpassen.

Der erste Durchgang hatte sofort einen kleinen Paukenschlag parat: Niemeier holte sich ganz frech das Break zum 1:0. Bis zum 4:2 hielt sie den Vorsprung, zeigte auf dem Weg dahin eine völlige Unbekümmertheit und Coolness. Genau so, wie es all die deutschen Experten im Vorfeld beschrieben hatte. Denn ob es nun Trainer Christopher Kas oder Barbara Rittner und Rainer Schüttler waren - sie alle traute Jule die - aus ihrer Sicht gar nicht so große - Überraschung zu.

Als Swiatek dann beim Stand von 2:4 völlig kurios für den zweiten Aufschlagverlust sorgte, war die Vorentscheidung in Satz eins endgültig gefallen. Niemeier war beim Versuch, eine lange Vorhand der Polin zu erreichen, kurz hinter der Grundlinie ins Stolpern geraten und ging dann zu Boden. Iga musste den Ball nur noch reinschieben, hatte das ganze Feld offen - schlug diesen aber stattdessen zum 2:5 ins Netz. Verrückt! Kurz darauf machte Niemeier die Satzführung perfekt. Erneut völlig cool. Selbst beim Jubel. Nur kurz die Faust Richtung Box geballt, ein entschlossener Blick. Das wars.

Trotz Niederlage: Niemeier klettert erstmals unter die Top 75

Die Deutsche hatte einfach was vor. Und machte damit auch zu Beginn des zweiten Durchgangs weiter. Erneut ein wenig mit Unterstützung der Weltranglistenersten, denn Swiatek hatte beim 1:0 und Breakball aus ihrer Sicht die große Chance auf ihr erstes Break, vergab aber die nächste große Chance. Ganz im Gegenteil zu ihr die DTB-Akteurin, die mit dem Break zum 2:1 erneut vorlegen konnte. Sie sollte doch nicht etwa ... ?

Nein, vorerst nicht. Denn Swiatek wurde wach, traf die Bälle nun besser und mit mehr Druck. Hatte zur Folge, dass die Favoritin aus dem Rückstand eine 4:2-Führung machte. Es war eine wilde Phase in der Partie, denn fortan folgte Break auf Break. Erst das zum 4:2, dann verkürzte Niemeier auf 4:3, ehe die Deutsche erneut ihren Aufschlag abgab. 5:3, 5:4, 6:4. Allesamt Aufschlagverluste, die den Satzausgleich bescherten.

Im dritten Durchgang fiel die (Vor-)Entscheidung dann früh: 1:0, 2:0, 3:0, 4:0, 5:0 - Swiatek war nun in einem Rausch. Und Niemeier spürte wohl ein wenig, dass es nach Break vor im zweiten Satz die große Chancen gewesen war, der Favoritin ein Bein zu stellen. Am Ende reichte es zu raus mit (ordentlich) Applaus, der Gewissheit, auch mit den ganz Großen mithalten zu können - und dem erstmaligen Sprung unter die Top 75 der Welt. Swiatek hingegen bekommt es im Viertelfinale mit Jessica Pegula zu tun, die Petra Kvitova mit 6:3, 6:2 vom Platz fegte.

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(Bild (c) IMAGO / Paul Zimmer)

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Adrian Rehling
am 05.09.2022 gepostet von:
Adrian Rehling
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