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Laver Cup: TV, Spieler, Federer-Abschied - Alle Infos

21.09.2022|09:45 Uhr|von Dennis Ebbecke
Laver Cup: TV, Spieler, Federer-Abschied - Alle Infos

Der Laver Cup feiert in diesem Jahr ein kleines Jubiläum: Zum nunmehr fünften Mal wird der prestigeträchtige Teamwettbewerb ausgetragen. Vom 23. bis 25. September schlagen zwölf Stars beim sogenannten "Kampf der Kontinente" auf. Hier sind die wichtigsten Infos zu dem dreitägigen Turnier, das ganz im Zeichen von Roger Federer stehen wird.

Der Austragungsort: London Calling!

Nachdem im vergangenen Jahr das Team World in Boston ein Heimspiel hatte, ist diesmal wieder das Team Europa an der Reihe. Nach Prag 2017 und Genf 2019 freuen sich die europäischen Tennisstars auf ihren dritten Laver Cup auf "heimischem" Boden. Als Austragungsort 2022 wurde die O2 Arena in London gewählt. Es ist die Halle, in der von 2009 bis 2020 die ATP Finals ausgetragen wurden, ehe die inoffizielle WM nach Turin umzog. Vormerken: Das nächste Heimspiel von Team Europa im Laver Cup findet 2024 in der Berliner Mercedes-Benz-Arena statt.

Die Spieler: Alle Augen auf Federer

Je Team gehen sechs Profis in London an den Start. Aus europäischer Sicht wird es 2022 wieder legendär: Mit Novak Djokovic, Rafael Nadal, Andy Murray und Roger Federer haben gleich vier ehemalige Weltranglistenerste zugesagt. Stefanos Tsitsipas und Casper Ruud, der in diesem Jahr bereits zwei Grand-Slam-Endspiele erreichen konnte, komplettieren das Team Europa. Alle Augen werden aber natürlich auf Federer gerichtet sein. Der 41-Jährige hatte in der vergangenen Woche aufgrund seiner anhaltenden Knieprobleme sein Karriereende verkündetsein Karriereende verkündet. Bei "seinem" Turnier, dem Laver Cup, wird ihm noch einmal der Rote Teppich ausgerollt - auch wenn er nur im Doppel antritt.

Das Team World läuft mit einem Kanadier (Félix Auger-Aliassime), einem Argentinier (Diego Schwartzman), einem Australier (Alex de Minaur) sowie gleich drei US-Amerikanern auf. Neben Taylor Fritz und Jack Sock ist auch Frances Tiafoe mit von der Partie, der als Ersatzspieler für John Isner nachnominiert wurde.

Die Kapitäne: Bewährte Legenden

Björn Borg vs. John McEnroe: So lautet das Duell der Kapitäne bereits seit der ersten Laver-Cup-Ausgabe 2017 - benannt nach der australischen Ikone Rod Laver. Der Schwede Borg coacht das Team Europa gemeinsam mit seinem Vizekapitän und Landsmann Thomas Enqvist. "Big Mac" trägt für das Team World die Verantwortung. An seiner Seite ist Bruder Patrick McEnroe.

Die Titelverteidiger: Dominanz der Europäer

Zugegeben: Wer den "Djoker" und "Rafa" in einer Mannschaft weiß, hat einen klaren Vorteil. Im Vorjahr war Nadal zwar nicht dabei, doch gegen Daniil Medvedev oder Alexander Zverev konnte das Team World im Vorjahr wenig ausrichten. Genauer gesagt: Beim 1:14 (!) war man chancenlos. Bisher entschied das Team Europa sämtliche vier Duelle für sich, doch so deutlich wie 2021 war es zuvor noch nie. Aber: Die Machtverhältnisse im Tennis scheinen sich aktuell zu verschieben und die "Big Player" werden nicht jünger. Holt sich das McEnroe-Team endlich den ersten Triumph?

Der Laver Cup im TV

Bis 2030 liegen die Rechte für den Laver Cup bei Eurosport. Wer alle Matches live verfolgen möchte, sollte sich den kostenpflichtigen Eurosport Player zulegen oder auf den Livestream von discovery+ (ebenfalls kostenpflichtig) zugreifen. Aber keine Sorge: Eurosport 1 bildet im Free-TV einen Großteil des Turniers ab. Die genauen Ansetzungen der Matches waren zunächst noch nicht bekannt.

Die Startzeiten bei Eurosport 1:

Freitag, 23. September: 13.30 Uhr

Samstag, 24. September: 14 Uhr

Sonntag, 25. September: 13 Uhr

Das Format

Gespielt wird wie in den vergangenen Jahren: An allen drei Tagen werden drei Einzel und ein Doppel ausgetragen. Der dritte Satz wird im Match-Tiebreak ausgespielt. Alles in allem kommen die Fans also in den Genuss von zwölf Matches. Am ersten Turniertag wird pro Sieg ein Punkt vergeben, am zweiten Tag gibt es zwei Punkte und am finalen dritten Tag drei Punkte zu holen. Sollte es am Ende 12:12 stehen, spielen zwei Doppelpaare in einem Match-Tiebreak den Turniersieg aus.

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(Bild © IMAGO / Shutterstock / CTK Photo / Montage)

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Dennis Ebbecke
am 21.09.2022 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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